LIF-Hecht: "Freiheitliche Verkehrspolitik bringt Wien auf's Abstellgleis!"

Durch den Baustopp des Lainzer Tunnels wird Wien vom Transeuropäischen Verkehrsnetz abgeschnitten!

Wien (OTS) "Durch den von Minister Schmid verfügten Baustopp des Lainzer Tunnels wird der Wirtschaftraum Wien in Zukunft mehr und mehr zum ‚verkehrstechnischen Ostblock' im europäischen Raum werden", übte heute Gabriele Hecht, Klubvorsitzende der Wiener Liberalen und stellvertretende Bundessprecherin des Liberalen Forums, heftige Kritik am jüngsten Schildbürgerstreich des freiheitlichen Verkehrsministers.

Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes hänge in großem Maße davon ab, ob Wien ein Teil der Transeuropäischen Netze sein wird. Grundvoraussetzung für die Einbindung in die TEN sei unter anderem der Lainzer Tunnel. Daher müsse dieser so rasch wie möglich realisiert werden. "Ansonsten wird die Region Wien zu Gunsten der östlichen Nachbarstaaten durch das europäische Verkehrsnetz fallen", befürchtete Hecht. Der wirtschaftliche Schaden durch die nunmehrige Entscheidung des Ministers sei daher enorm und werde die wirtschaftliche Entwicklung der Region Wien nachhaltig negativ beeinflussen. Die Wiener Liberalen forderten Minister Schmid daher auf, diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen.

"Es scheint", so Hecht weiter, "als wolle die FPÖ ihre separatistische Politik gegenüber der Europäischen Union nun durch derartige Entscheidungen weiter vorantreiben", so Hechts Vermutung. Dies sei aber gegen den Willen einer breiten Mehrheit in der österreichischen Bevölkerung und daher werde das LIF auch alles daran setzen, ein derartiges Vorgehen nicht zuzulassen.

"Hochleistungsstrecken dürfen nicht an der Stadtgrenze Wiens enden. In Anbetracht der wachsenden Güterströme, einer notwendigen Entflechtung von Güter- und Personenverkehr und in Hinblick auf konkurrenzfähige Reisezeiten durch Wien ist der Lainzer Tunnel unbedingt notwendig. Jede Verzögerung wirft uns im europäischen Konkurrenzkampf der Städte weiter zurück", so Hecht abschließend.

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