STOISITS kritisiert polizeiliche Vertuschung von Todesfällen Grüne: Wieviele Todesfälle in Vergangenheit unter den Teppich gekehrt?

Wien (OTS) "Erst heute gab die Polizei den Fall eines zweiten in Polizeigewahrsam verstorbenen Ausländers bekannt. Obwohl die Polizei bei der dieswöchigen Pressekonferenz zu einem anderen Todesfall während der Haft vom Tod des vierzigjährigen Slowaken gewußt hat, verschwieg sie den Fall und informiert die Öffentlichkeit erst Tage später", kritisiert die Justizsprecherin der Grünen, Terezija Stoisits, die verspätete Mitteilung der Wiener Polizei zum Todesfall eines Vierzigjährigen in einer Zelle im Polizeikommissariat.

Die Informationspolitik der Polizei lasse nichts Gutes erahnen, wenn innerhalb von zwei Tagen zwei Menschen in Polizeigewahrsam sterben und dies nur zufällig bekannt werde, so Stoisits weiter. "Die Grünen fordern eine Klärung auch über mögliche frühere vertuschte und verschwiegene Todesfälle und werden dazu auch eine parlamentarische Anfrage einbringen", kündigt Stoists an. "Der Polizeipräsident und der Innenminister haben massiven Klärungsbedarf" schließt Stoisits.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.atPressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB