Kössl zu Zivildiener: 17.000 junge Menschen in der Warteschlange

Zivildiener können sich bei der sozialistischen Mißwirtschaft bedanken

St. Pölten (NÖI) - VP-NR Günter Kössl zeigt Verständnis für die Anliegen und Sorgen der Zivildiener: "Der Zivildienst ist eine nicht mehr wegzudenkende soziale Leistung an der Gesellschaft. Es ist erschütternd, wie fahrlässig die sozialdemokratischen Innenminister der vergangenen Jahre in der Planung des Zivildienstes gehandelt haben. Eine Studie aus dem Jahr 1993, die die heutigen Probleme prognostiziert hat, wurde genauso übergangen wie ein Rechnungshofbericht 1997, der auf die massive finanzielle Unterdeckung hinweist. So war die finanzielle und die strukturelle Organisation bei Übernahme des Ressorts durch Dr. Ernst Strasser vollkommen am Ende!" ****

Dass budgetäre Mittel für das Jahr 2000 schon im vergangenen Herbst zur Finanzierung des Dienstes herangezogen wurden, kommentiert Kössl folgendermaßen: "Schlögl weiß auf die Frage, wie er den Zivildienst heuer finanziert hätte, keine Antwort. Er und seine Vorgänger bestätigen damit ihr politisches Versagen in diesem gesellschaftlich sehr wichtigen Bereich und müssen die volle Verantwortung für 17.000 Zivildiener übernehmen, die seit Jahren auf ihren Dienstantritt warten."

Viele Zivildiener würden in Gesprächen Verständnis für die gebotene Sparsamkeit zeigen. Bei der Zuteilung der vorhandenen Stellen werde je nach Möglichkeit mit größter Umsicht vorgegangen und versucht, soziale Härtefälle zu vermeiden. Innenminister Dr. Strasser sei es gelungen, dass in den kommenden Monaten überhaupt Stellen für den Zivildienst vorhanden sind und die Arbeit der gemeinnützigen Vereine gesichert ist.

Kössl: "Dies ist eine Rettungsaktion, der eine generelle Lösung in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Ländern und den Trägerorganisationen folgen wird. Die 17.000 Zivildiener in der Warteschlange können sich für die Politik des Aufschiebens und Vertuschens bei den Sozialisten bedanken, denn Schuld am Fiasko trägt ganz allein die Mißwirtschaft der vergangenen Innenminister!"

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