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Tunnelanschlag beim "Schnepfauer Tunnel" BILD LH Sausgruber: "Sicherheit steht im Vordergrund"

Schnepfau/Bregenz (VLK)- Mit Landeshauptmann Herbert
Sausgruber und Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert
Gorbach wurde heute, Freitag, der Tunnelanschlag beim
Schnepfauer Tunnel am Portal Nord in Schnepfau gefeiert.
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Landeshauptmann Herbert Sausgruber betonte, dass das Land
mit den Experten des Straßenbaus und der Wildbach- und Lawinenverbauung die möglichen Varianten des Tunnels
sorgfältig und eingehend geprüft habe. Sausgruber: "Im
Vordergrund aller Überlegungen stand für uns ganz klar die
Frage der Gewährleistung der Sicherheit an Leben und
Gesundheit von Menschen."

Für Straßenbaulandesrat Hubert Gorbach liegt der Nutzen
der des 190 Millionen Schilling (14 Millionen Euro) teuren
Projektes auf der Hand: "Die gewählte Tunnelvariante bietet
einen möglichst vollständigen Schutz gegen Lawinen und Steinschlag, ohne dass Eingriffe in den bestehenden Wald erforderlich sind. Damit ist ein weiterer Schritt im Bemühen
um eine wintersichere Zufahrt in den hinteren Bregenzerwald gemacht."

Einige technische Daten: Mit dem Bau wurde Mitte November
letzten Jahres begonnen, der Abschluss des Vollausbruches ist
für Ende November dieses Jahres vorgesehen, die
Verkehrsfreigabe soll Anfang Dezember 2001 erfolgen. Das
Baulos selbst hat eine Gesamtlänge von 1,2 Kilometer,
Kernstück ist der 828 Meter lange Schnepfauer Tunnel. Die
Fahrbahn im Tunnel erhält eine Breite von 7,5 Meter mit anschließenden, knapp einen Meter breiten Seitenstreifen, die Tunnelhöhe misst 4,7 Meter. Die Sicherheit wird groß
geschrieben - der Tunnel wird mit zwei begehbaren
Notrufnischen, zwei Notrufsäulen vor den Portalen und vier Feuerlöschnischen ausgestattet. Die Feuerlöschnischen sowie
die händische Brandmeldeanlage sind direkt mit der Autobahnmeisterei Hohenems verbunden.

Bitte Sperrfrist beachten: Heute, Freitag, 15.00 Uhr ! (ug/dw/dig,nvl)

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