Umbau des Rehabilitationszentrums in Hochegg abgeschlossen

Bauer: Gesundheitspolitik muss alle Bereiche des Lebens umfassen

St.Pölten (NLK) - Nach viereinhalb Jahren Bauzeit und
Investitionen von rund 310 Millionen Schilling wurde heute das Rehabilitationszentrum Hochegg der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten offiziell eröffnet. Im Zuge des Umbaues und der Modernisierung wurden der Patiententrakt saniert, die Großküche und der Speisesaal neu errichtet sowie der Bädertrakt, Brandschutzeinrichtungen und die Außenanlagen neu gestaltet. Das 1972 eröffnete Rehabilitationszentrum, das bisher über 80.000 Patienten betreute und derzeit 227 Mitarbeiter hat, verfügt über 210 Betten in Patientenzimmern, fünf Intensivbetten, vier Beobachtungsbetten und 21 Stationsbetten. Das hoch über dem Pittental gelegene Zentrum hat seinen Schwerpunkt bei der Rehabilitation nach Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufes und der Lunge, wofür auch das Klima der Region optimale Voraussetzungen bietet. Die Behandlungen an Herzerkrankungen verschiedenster Art und die Nachbetreuung von Infarkten, nach Operationen oder nach einer Transplantation sind die wichtigsten Aufgabenbereiche. In Hochegg werden auch Patienten nach einer Lungenoperation oder solche mit chronischer Bronchitis, Asthma etc. behandelt. Schließlich betreut man im Zentrum zudem Patienten, die an Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, Diabetes und andere Krankheiten leiden.

Für Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer ist das Rehabilitationszentrum in Hochegg eine ganz wichtige Einrichtung für die Gesundheitsversorgung der Region. Das Gesundheitswesen sei auch künftig finanzierbar, weil man sich zur Effizienzsteigerung, zu kooperativen Modellen und zur Schaffung der notwendigen Strukturen bekenne. Dazu sei es auch notwendig, Gesundheitsregionen zu schaffen, in der alle Bereiche und Einrichtungen, die in irgendeiner Form mit Gesundheit zu tun haben, zusammenarbeiten, so Bauer. "Die Rehabilitationszentren sind ein ganz wichtiger Teil davon", zudem dürfe Gesundheitspolitik nicht nur auf medizinischer Versorgung reduziert werden, sondern müsse alle Bereiche des Lebens - von gesunder Umwelt über Wohnen bis zum allgemeinen Wohlbefinden -umfassen.

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