Haubner: Endlich Schluß mit roter Rabenmutterpolitik

Erstmals gleiche Chancen für Frauen in Österreich -Alleinerzieherinnen nicht vergessen

Wien, 2000-05-12 (fpd) - "Mit dem ‚Rabenmuttertag‘ der SP-Frauen wird einmal mehr deutlich, daß die SP-Frauenpolitik ohne Inhalt ist. Von der Alibi-Frauenpolitik der Sozialisten ist außer einer kostspieligen ‚Halbe-Halbe-Aktion‘ nichts in Erinnerung. Die ungerechtfertigte und respektlose Bezeichnung ist entschieden abzulehnen. Berufstätige Mütter sind keine Rabenmütter." Dies stellte heute die Bundessprecherin der initiative Freiheitliche Frauen (iFF), Oberösterreichs Frauenlandesrätin Ursula Haubner fest.****

Die Ideologie der SPÖ-Frauen teile in gute und schlechte Frauen. "Frauen lassen sich nicht auseinander dividieren!" Haubner betonte, "daß es nun endlich den langersehnten Umschwung in der österreichischen Frauenpolitik gibt. Die Freiheitlichen vertreten alle Frauen - Mütter, die ihre Kinder zu Hause betreuen und jene, die Kinderbetreuungseinrichtungen brauchen, um ihrem Beruf nachzugehen. Frauen, die keine Kinder haben und Frauen, die beides schaffen -Kinder und Karriere."

Die Versorgungs- und Betreuungsarbeit in der Familie werde von den Freiheitlichen als Fundament für Wirtschaft und Gesellschaft gewertet. "Ein erster Schritt dahin ist das Kinderbetreuungsgeld ab 2001 für alle Frauen", so Haubner. "Erstmals wird es dann auch für Selbstständige, Bäuerinnen, Studentinnen und Hausfrauen möglich sein, bis zum 3. Lebensjahr des Kindes monatlich 6.250,- Schilling an Karenz zu beziehen. Mit der Entscheidungsfreiheit in der Kinderbetreuung wird nun auch die Zuverdienstgrenze angehoben werden. Die Anrechnung der Karenzzeit als pensionsbegründende Kindererziehungszeit ist ebenfalls ein wichtiges Signal für eine Eigenständigkeit in der Pensionsvorsorge."

Frauen verdienen bei gleichwertiger Arbeit noch immer durchschnittlich 36 Prozent weniger als Männer. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" dürfe nicht länger ein leeres Schlagwort bleiben, sondern müsse endlich realisiert werden. "Was Frauen heute brauchen, sind Angebote und echte Wahlfreiheit für ihre persönlichen Lebensziele und Lebensmodelle. Die Politik hat die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und darf keinen Druck ausüben", so Haubner.

Alleinerzieherinnen nicht vergessen =

In Oberösterreich gibt es 23.618 alleinerziehende Mütter und Väter. "Familienpolitische Maßnahmen müssen auch in diesem Bereich rasch greifen. Alleinerzieher und Alleinerzieherinnen leisten eine gleichwertige Erziehungsarbeit für ihre Kinder unter oft schwierigen Voraussetzungen. Wir müssen uns deren Probleme und Sorgen annehmen und Lösungen anbieten", so Haubner.

"Freiheitliche Frauenpolitik bedeutet, daß wir weiterhin die Interessen aller Frauen vertreten", schloß Haubner. (Schluß)

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