Papházy für Absetzbarkeit von Sponsorengeldern

"Abschaffung staatlicher Subventionen für Kunst und Kultur - Keine weiteren Steuergelder für die Donau Universität Krems"

Wien, 2000-05-12 (fpd) - Im Zuge der Budgetdebatte fordert heute die freiheitliche Abg. Dr. Sylvia Papházy die durchgängige Absetzbarkeit von Sponsorengeldern für Bildung, Wissenschaft und Kultur.****

Damit verbunden müßte, so Papházy weiter, eine weitgehende Abschaffung staatlicher Subventionen im Kunst- und Kulturbereich sein. Insbesondere seien auch gesetzliche Verpflichtungen für "Heilige Kühe" wie die Salzburger Festspiele zu überdenken. "Bei aller Bedeutung für den Tourismus müssen auch beispielsweise bei den Salzburger Festspielen wirtschaftliche Überlegungen greifen. Der kleine Steuerzahler, der sich sein Leben lang nie eine Karte für die Salzburger Festspiele leisten wird, kann nicht verstehen, warum er Jahr für Jahr mit seinem Steuergeld dazu einen Beitrag leisten muß", erklärte Papházy.

"Auch die Donau Universität Krems ist ein Faß ohne Boden: zusätzlich zu Sponsorengeldern staatsnaher Institutionen wie OMV und Österreichische Lotteriengesellschaft, sowie massiver Subventionen durch das Land Niederösterreich zahlt der Bund bereits jetzt 52 Millionen Schilling jährlich, was nach Ansicht von Ministerin Gehrer noch erheblich erhöht werden soll. Papházy hingegen hält nichts von weiteren Subventionen durch die öffentliche Hand: "In Zeiten, wo es auf jeden Schilling ankommt, darf gutem Geld kein weiteres nachgeworfen werden, bevor eine Evaluierung des bescheiden anmutenden wissenschaftlichen Outputs erfolgt ist." (Schluß)

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