Hohes Ozon auch im Mai

Schwüles Wetter verhinderte bisher die Vorwarnstufe

St.Pölten (NLK) - Nach dem deutlichen Ozonereignis zu Ostern sind auch in den ersten Maitagen die Konzentrationen in die Höhe geklettert. Schuld daran ist das für diese Jahreszeit eher unübliche Wetter mit frühsommerlichen Temperaturen. Der Schwerpunkt der Ozonbelastung lag am Mittwoch wie schon oft im Großraum Wien und im Tullner Becken, wo kurzfristig Belastungen bis 0,190 mg/m³ beobachtet wurden. Am Donnerstag drehte der Wind von Ost auf Nord, und Ozonwolken wurden in das südliche Wiener Becken verfrachtet. In Wiener Neustadt wurde kurzfristig eine Ozonkonzentration von 0,208 mg/m³ gemessen. Letztlich haben aber das schwüle Wetter und die Ausbildung von Quellwolken und Gewittern das Erreichen der Vorwarnstufe verhindert. Die Informationsstufe gemäß der geplanten EU-Richtlinie zur Ozonbelastung wurde jedoch an beiden Tagen an zumindest einer Messstelle in Niederösterreich überschritten.

Die Wetterprognose, die zumindest für den Samstag verstärkt Gewitter und Niederschläge voraussagt, lässt hoffen, dass der Muttertag nicht von einer Ozonvorwarnung überschattet wird. Ein deutliches Absenken der insgesamt erhöhten Ozonwerte findet allerdings erst bei einer markanten Umstellung des Wetters mit den von der Landwirtschaft heiß ersehnten Niederschlägen statt.

Aktuelle Informationen über Ozondaten können vom Internet unter http://www.noel.gv.at abgefragt werden. Auch das Ozontelefon (02742/1580) gibt Auskunft. Einen Überblick über die Werte und besondere Hinweise bei Erreichen der Vorwarnstufe erhält man über das Luftgütetelefon 02742/200-4444, das auch über jede Bezirkshauptmannschaft zum Ortstarif erreicht werden kann (Anwahl der BH und Weiterwahl mit 800-4444). Sollte die Vorwarnstufe erreicht werden, wird die Bevölkerung sofort über die Nachrichten des ORF und anderer Sender informiert.

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