LR Knotzer: Sorgen um Arbeitslosenzahlen im Bezirk Baden

Situation noch zusätzlich erschwert durch Entlassungen in Möllersdorf

St. Pölten (SPI) - "Der Bezirk Baden befindet sich mit 3507 Arbeitslosen bereits an der traurigen Spitze Niederösterreichs. Zusätzlich erschwert wird die Situation noch durch den aktuellen Fall von Kündigungen von 42 Arbeitern einer Eisengießerei in Möllersdorf. Vor allem ältere Mitarbeiter, die oft mehr als 30 Jahre im Betrieb verankert waren, stehen plötzlich vor dem Nichts. Viele sind gelernte Fachkräfte in Bereichen, wie zum Beispiel Handformer, die der Rationalisierung unterworfen waren und wonach die Nachfrage am Arbeitsmarkt entsprechend gering ist", so der Traiskirchner Bürgermeister und Landesrat Fritz Knotzer zu jüngsten Presseberichten.****

"Gemeinsam mit Bürgermeister und Metaller-Gewerkschafter Schabl arbeiten wir nun an einem Konzept, die Betroffenen bald wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen. In einem konkreten Fall konnten wir bereits helfen. In Traiskirchen konnte eine betroffene ehemalige Mitarbeiterinnen als Kindergartenhelferin vermittelt werden", freut sich Knotzer. Weitere ehemalige Beschäftigte sollen in regionalen Verbänden und Institutionen, wie beispielsweise dem Wasserleitungsverband, Arbeit finden. "In diesem Zusammenhang appelliere ich an alle Gemeinden mitzuhelfen, im öffentlichen Bereich vielleicht den einen oder anderen zusätzlichen Arbeitsplatz zu schaffen", so der NÖ Landespolitiker.

"Durch die Anhebung des Pensionszeitalters durch die Bundesregierung sind nun zusätzlich viele ältere Beschäftigungslose gezwungen, raschest einen Arbeitsplatz zu finden, um die Pensionsleistungen beanspruchen zu können. Die Betroffenen sind dabei mit meist unüberwindlichen Hürden konfrontiert. Kaum ein Unternehmer erklärt sich heute bereit, einen Arbeitsuchenden, der vielleicht noch 1 bis 2 Jahre auf die Pension hat, einzustellen. Diese Situation muss mit innovativen Konzepten entschärft werden, die Politik ist zum Handeln aufgerufen. Für den Bezirk Baden wurden bereits Vorschläge gemacht, ehemalige Industriegebiete zu revitalisieren. Es wären genug Interessenten vorhanden, die Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich schaffen könnten. Aber durch teils überzogene Auflagen verhindert man von Seiten der verantwortlichen Abteilungen der NÖ Landesregierung, anzusprechen ist beispielsweise der Raumordnungsbereich von LR Wolfgang Sobotka, oftmals intelligente Projekte zur Schaffung von dringend notwendigen neuen Arbeitsplätzen", so LR Knotzer. (Schluss) sk/fa

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