GPA-Jugend: Gegen Budgetkosmetik auf dem Rücken junger Männer

GPA-Jugend unterstützt die Proteste der Sozialeinrichtungen - für ein gesetzliches Vertretungsmodell für Zivil- und Präsenzdiener

Wien (GPA/ÖGB). "Wir unterstützen sämtliche Aktionen, die auf die skandalösen Zustände, die uns durch die Regierungspläne ab Juni im Zivildienst drohen, in friedlicher Form aufmerksam machen", stellt Barbara Novak-Schild, Vorsitzende der GPA-Jugend, anlässlich der heutigen Proteste in Wien fest.++++

"Nicht nur, dass durch die Änderungen Wartezeiten von mehreren Jahren drohen, stürzt man junge Männer auch noch in den finanziellen Ruin. 3.648 Schilling im Monat sind einfach zu wenig. Das muss auch dem konservativen Innenminister Strasser klar sein", nennt Novak-Schild den Schuldigen beim Namen. "Das Budget auf dem Rücken junger Männer zu sanieren und gleichzeitig den Zivildienst und die damit verbundenen Einrichtungen auszuhungern, zeigt die Kaltschnäuzigkeit dieser Regierung", ist die Vorsitzende der GPA-Jugend empört.

Die GPA-Jugend fordert die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass Zivildienst für alle leistbar wird und sämtliche Maßnahmen zurückzunehmen, die dem entgegenstehen.

"Diese Vorgänge zeigen, dass unsere Forderung nach einem gesetzlichen Vertretungsmodell für Zivil- und Präsenzdiener mit gutem Grund besteht. Wir reklamieren auch offizielle VertreterInnen seitens der Gewerkschaftsjugend in zukünftige Verhandlungen zu einer Novelle des Zivildienstgesetzes hinein", stellt Barbara Novak-Schild die Forderungen klar.

Wir raten allen jungen Männern noch vor dem 1. Juni 2000 einen Antrag auf sofortige Zuweisung nach §10 (1) ZDG zu stellen. Musteranträge und Infos unter der Hotline 0800/215 313 oder per e-Mail unter gpa.jugend@gpa.at.

ÖGB, 12. Mai 2000

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