"300 Jahre Josefstadt" im Bezirksmuseum

Wien, (OTS) Der achte Bezirk, die Josefstadt, ist 300 Jahre alt. Das Bezirksmuseum in der Schmidgasse 18 zeigt aus diesem
Anlass bis 15. November die Ausstellung "300 Jahre Josefstadt",
die durch die Geschichte des Bezirks führt. Die Ausstellung, die jeweils Mittwoch 18 bis 20 Uhr und Sonntag 10 bis 12 Uhr zu sehen ist, wurde am Donnerstagabend von Kulturstadtrat Peter Marboe eröffnet. Mit seinen kulturellen Einrichtungen wie den Theatern , den Jazzclubs oder dem Volkskunde-Museum, mit seiner Urbanität und Atmosphäre sei die Josefstadt einer der lebenswertesten Wiener Bezirke, sagte Marboe, ein Bezirk, der auch immer schon Künstler und Schriftsteller angezogen habe.

Auch die Ausstellung berichtet unter anderem über die Josefstadt als Wohnort von Künstlern wie Gustav Klimt, Carry Hauser, Albert Paris Gütersloh und anderen. Schriftsteller wie Stefan Zweig lebten hier ebenso wie der Komponist Josef Matthias Hauer.****

Die "Geburtsurkunde" der Josefstadt ist das Dokument vom 22. April 1700, ,das den Verkauf des Landgutes Rottenhof durch den Marchese Malaspina an die Stadt Wien bezeugt.

In der Folge entstanden in der Josefstadt Adelspalais, von denen heute noch das Palais Auersperg und das Palais Strozzi bestehen, und Bürgerhäuser, die Piaristenkirche wurde ebenso in den ersten hundert Jahren errichtet wie das Theater in der Josefstadt (1788), in dem unter anderem die Uraufführung von Raimunds "Verschwender" stattfand und das bis heute ein
kultureller Mittelpunkt des Bezirks ist. Die allmähliche Wandlung zum dicht verbauten Großstadtbezirk erfolgte im 19. Jahrhundert, vor allem in der zweiten Hälfte, in der die Josefstadt allmählich ihr heutiges Gesicht annahm.

Heute ist die Josefstadt der kleinste Bezirk Wiens mit etwas über einem Quadratkilometer Fläche und ca. 23.500 Einwohnern und dank der Stadtnähe, der guten Infrastruktur, der Uni-Nähe und auch des kulturellen Angebots beliebter Wohnbezirk auch bei der studentischen Jugend. (Schluss) gab

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