ARBÖ und KfV starten Aktion "Der Gurt, Dein Lebensretter"

Mit Gurt Event gegen Gurtenmuffel

Wien (OTS) - Das Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, ist für Gurtenmuffel neunmal so hoch wie für Angegurtete. Der ARBÖ und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) veranstalten vom 15. bis zum 18. Mai 2000 vor allen Universitäten Österreichs Aktionstage. Nicht ohne der Verwendung des Sciherheitsgurt mit dem Auto zu fahren, dafür will man Bewußtsein schaffen.

Auch ihr Leben kann am Sicherheitsgurt hängen. Trotzdem ist jeder vierte Österreicher ohne Gurt unterwegs, rund ein Drittel der Kinder fährt völlig ungesichert mit. Nicht selten "tollen" Kinder zwischen den Vordersitzen herum, als wäre das Auto ein rollender Spielplatz. Durch konsequente Verwendung von Gurt und Kindersitz könnten pro Jahr zahlreiche Menschenleben gerettet werden. Denn: Das Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, ist für große und kleine Gurtenmuffel neunmal so hoch wie für Angegurtete. Im Vorjahr war jeder zweite getötete Pkw-Insasse nicht angegurtet!

Grund für das Kuratorium für Verkehrssicherheit und den ARBÖ gemeinsam mit dem VSStÖ ein Gurt-Event zu lancieren. Mit Infotainment animierten die Gurt-Events zwischen 15. und 18. Mai 2000 vor der Hauptuniversitäten in Wien, Leoben, Graz, Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck und Linz alle PKW-Benützer, nicht ohne das Klicken des Gurtes loszufahren.

Die neun Gurteschlitten des ARBÖ werden im Rahmen dieser Aktionen in ganz Österreich die Möglichkeit bieten, einen Anprall mit 10 bis 11 km/h am eigenen Leib zu verspüren. Bereits mehr als 250.000 Österreicher haben einen solchen simulierten Aufprall hinter sich -und schnallen sich nun ganz sicher an!

Übrigens: Viele Autolenker sind der Meinung, dass sie sich nicht anschnallen brauchen, da ihr Auto ohnehin über einen Airbag verfügt. Der ARBÖ und das KfV warnen jedoch vor dieser lebensgefährlichen Annahme, denn der Airbag funktioniert nur in Kombination mit dem Gurt als Lebensretter!

ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar appelliert an alle: "Der Gurt ist die Chance in der letzten Instanz. In Kombination mit dem Airbag wird das Risiko schwere Verletzungen zu erleiden nochmals deutlich vermindert."

"Wir müssen den Autofahrern eindringlich vermitteln, daß der Gurt d e r Lebensretter Nummer eins bei einem Unfall sein kann," so KfV-Direktor Dr. Othmar Thann, "schon ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem ungebremsten Sturz aus dem dritten Stockwerk oder aus 10 Metern Höhe. Die ungeahnten Kräfte, die auf einen ungesicherten Insassen bei so einem Unfall einwirken, sind vielen Autofahrern gar nicht bewußt."

Hier die genauen Gurtaktionstermine

Wien:
- 16.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Technischen Universität Wien:
1040 Wien, Karlsplatz 13
- 17.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Wirtschaftsuniversität Wien:
1090 Wien, Augasse 2-6
- 18.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Universität Wien:
1010 Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1

Steiermark:
- Leoben, 16.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Montanuniversität:
8700 Leoben, Franz-Josef-Straße 18
- Graz, 17.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Karl-Franzens-Universität:
8010 Graz, Universitätsplatz 3

Kärnten:
- Klagenfurt, 15.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Universität Klagenfurt: 9020 Klagenfurt, Universitätsstraße 65-67

Salzburg:
- Salzburg-Stadt, 17.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Paris Lodron-Universität Salzburg: 5020 Salzburg, Kapitelgasse 4

Tirol:
- Innsbruck, 15.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Universität Innsbruck: 6020 Innsbruck, Christoph Probst Platz 1

Oberösterreich:
- Linz, 16.5.2000, 10 - 15 Uhr, vor der Johannes Kepler Universität Linz: 4040 Linz, Altenbergerstr. 69

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