Print Oscar Gala 2000 - 11. Mai 2000 Etablissement Ronacher - BILD (web)

Print Oscar 2000: Demner on Top

Wien (OTS) - * G E S P E R R T bis Donnerstag, 11.5.2000, 19.30 Uhr *

Über 25 Milliarden Schilling legte Österreichs
Werbewirtschaft 1999 für klassische Werbung an. Dies sind um stolze 15 Prozent mehr als 1998. Mehr als die Hälfte davon - 55 Prozent -wurde in Printanzeigen investiert. Mit Werbeerlösen von über 14 Milliarden Schilling profilierten sich die Printmedien 1999 erneut unangefochten als stärkste Werbeträger. Mit der Print Oscar Gala 2000 dankte der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) am 11. Mai 2000 Werbekunden und Agenturen für dieses Vertrauen in Print und prämierte die besten "Anzeigen des Jahres 1999". 600 hochrangige Gäste aus Werbung,Wirtschaft und Medien folgten der Einladung des VÖZ in das -von "F@lco" wieder freigegebene - Etablissement Ronacher. Der Print Oscar wurde heuer bereits zum 18.Mal - und seit 1998 in sieben Kategorien - verliehen. The winners are:

"Das Millennium geht, der Mohr bleibt" - und siegt: Der Print Oscar in der Kategorie "Handel" geht an die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann und an den Kunden Julius Meinl. Hans-Jörgen Manstein, Verleger und Vorsitzender der Print Oscar-Jury überreichte den begehrten Werbepreis an Julius Meinl und Mariusz Jan Demner. Dieser zieht positiv Bilanz für Werbung und Marketing: "Vor vier Jahren hat die Agentur die Neupositionierung von Meinl als Gourmet-Kette empfohlen. Erst im letzten Jahr wurden die Geschäfte diesem Konzept angepaßt: In den Geschäften gab es zweistellige Zuwachsraten, für den Werber gab es Kreativ-Lorbeer. Inzwischen wurden auch die restlichen Meinl-Filialen verkauft. Wir trösten uns damit, dass wir dennoch die Wahrheit gesagt haben: "Der Mohr bleibt". Mit Markenartikeln, wie Kaffee und auch mit dem "Export" des "Meinl am Graben"-Konzeptes ins Ausland. Also immer noch mehr als genug Herausforderung für strategisches Marketing und originelle Werbung."

In der Kategorie "Konsumgüter" gewann "Das Mädchen mit Schürze" und holte mit der Agentur Demner, Merlicek & Bergmann für den Kunden Agrana den langersehnten Oscar. Überreicht wurde dieser von Wolfgang Zekert, Vorstandsvorsitzenden des "WirtschaftsBlattes".

"Kaum eine Print Kampagne ist so oft unter den Top Ten beim Print Oscar gelandet wie die Kampagne für Wiener Zucker. Der Print Oscar ist die Krönung und wir freuen uns natürlich. Aber noch mehr freut uns das Vertrauen der Agrana seit über 13 Jahren, das die Basis für erfolgreiche Werbung war und ist", resümiert stolz Johannes Newrkla, Geschäftsführender Gesellschafter von Demner, Merlicek & Bergmann.

Mit dem Sujet "Renault Internet" punktete die Agentur Publicis Wien für den Kunden Renault Österreich auch in Print. Die Gründe hierfür nennt Publicis-Etatdirektor Michael Braun: "Die Aufgabenstellung war klar: Bekanntmachung des neuen Renault Österreich-Internet Auftritts und Schaffung eines starken Anreizes mittels www.renault.at einfach "reinzuschauen". Mit dem attraktiven Anzeigensujet, das sowohl gezielt in Magazinen als auch in Tageszeitungen eingesetzt wurde und wird, hat das Team von Publicis die neue Internetadresse von Renault perfekt in Szene gesetzt: Mit einer optisch äußerst reizvollen Dramatisierung der Adresse als "Signatur" auf einem Renault-Motor. Wir blicken somit in das Herz des Autos - auf den Motor - und fokussieren visuell die zu transportierende Botschaft: www.renault.at."

Der Print Oscar für die beste Anzeige in der Kategorie "Auto und Motor" wurde von ÖAMTC-Generalsekrektär Hans Peter Halouska übergeben.

In der Kategorie "Industrie und Investitionsgüter" entschied die Anzeige "Wahl" von der Agentur CCP, Heye für den Kunden Bene Büromöbel die Wahl für sich. CCP, Heye-Geschäftsführer Peter Czerny nahm den Preis mit Thomas Bene von "Format"-Geschäftsführerin Cornelia Absenger entgegen und verriet die "wahlentscheidende" Kampagnen-Strategie: "Die Bene Werbekampagne soll die Vormachtstellung der Marke festigen und ein dynamisches, von Überraschung geprägtes Image aufbauen. Analog zum Design und zur Produktkompetenz soll Bene auch in der Werbung die Themenführerschaft innehaben. Statt auf herkömmliche Klischees setzt die Kampagne auf Aktualität und Überraschung: Bene ist immer am Puls der Zeit und überzeugt mit einer klaren, kompetenten und manchmal querdenkenden Haltung."

Mit dem Sujet "Erfolg ist, Erwartungen zu übertreffen. - Bernhard Paul" führte Demner, Merlicek & Bergmann den Kunden Creditanstalt in der Kategorie "Dienstleistungen" zum Erfolg. Den Print Oscar für die "erfolgreiche" Kampagne überreichte Wolfgang Bretschko, Geschäftsführer der "Kleinen Zeitung". Leopold Ziereis, Geschäftsführender Gesellschafter von D, M & B freut sich: "Die Kampagne "Gedanken zum Erfolg" ist seit 1993 für die CA äußerst erfolgreich unterwegs. Man kann mit gutem Gewissen von einem Werbeklassiker sprechen. Eine Auszeichnung wie der heurige Print Oscar ist ein schönes Zeichen dafür, daß auch im siebten Jahr die Kampagne erfrischend jung zu überraschen versteht."

In der Kategorie "Social Advertising" überzeugte neuerlich die Agentur CCP, Heye - hier mit der Anzeige "Augustsammlung 1999 - Meine Spende lebt." für den Kunden Caritas. VÖZ-Generalsekretär Walter Schaffelhofer überreichte den Print Oscar an Caritas Präsident Franz Küberl und CCP-Creativdirektor Michael Huber. Die Werbekampagne für die Caritas soll - so Huber - "die Not bewußt machen, ohne abzuschrecken. Nicht das Leid und die Hoffnungslosigkeit stehen im Mittelpunkt - davon hat man sich im wahrsten Sinne des Wortes sattgesehen - sondern der positive Effekt, den eine Spende bewirken kann. Der Spender wird zum Testimonial. Und seine Spende kann ein Leben verändern. Denn seine Spende lebt."

Last but not least: der Publikums-Oscar. Er wurde von der Agentur McCann-Erickson und dem Kunden Hennes & Mauritz für die Anzeige "Children Party" gewonnen. 17 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen über 14 Jahre hielten dieses Sujet für die beste Anzeige des Jahres 1999 - so die Ergebnisse einer im Auftrag des VÖZ vom Österreichischen Gallup-Institut durchgeführten Repräsentativ-Untersuchung. Max Dasch, Präsident des Verbands Österreichischer Zeitungen und Herausgeber der "Salzburger Nachrichten" verlieh diesen besonderen Oscar. Das Erfolgsgeheimnis der Kampagne verrät McCann-Erickson-Geschäftsführer Christof Sigel:
"Viele haben schon versucht, das Geheimnis der erfolgreichen H&M Bildsprache zu verstehen und in Worte zu fassen. Unser Tipp: Klicken Sie den Verstand weg und die Gefühle an. So wie es die Konsumenten tun - die haben H&M mit dem Herzen schon längst erfasst."

Unter dem Motto "Verzaubern und Verführen" entführte Regisseur Werner Sobotka die Print Oscar-Gäste in die Zauberwelt des Musicals. So eröffnete die Melodie von "A Spoonful Of Sugar" aus dem Filmmusical "Mary Poppins" die Kategorie Konsumgüter mit dem Sieger Agrana. Und der Song "That's What Friends Are For" stimmte in die Kategorie Social Advertising ein. Musical Star Pia Douwes und der Salzburger Kabarettist Fritz Egger führten in bewährter Doppelconférence durch den Abend. Nach einem variationsreichen Gala-Dinner klang die Print Oscar-Nacht in Manstein's Sektbar beschwingt aus.

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