Weinmeier: Bedrohung der Nebenbahnen

Mariazellerbahn muß in Betrieb bleiben

Wien, 2000-11-05 (fpd) - Mit Vehemenz sprach sich heute der freiheitliche Abg. Ing. Wilhelm Weinmeier gegen die Schließungspläne von ÖBB-Generaldirektor Draxler für die Mariazellerbahn aus. "Die Mariazellerbahn ist nicht nur einfach eine Nebenbahn, sondern hat neben ihrer Funktion als öffentliches Verkehrsmittel auch eine enorme kulturelle und touristische Bedeutung," so Weinmeier. Sie sei ein Teil der Identität des Pielachtales und der Voralpen-Ötscherregion.****

"Wer die Mariazellerbahn schließt, zerstört ein österreichisches Kulturgut, das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist und nur durch eine unprofessionelle Betriebsführung defizitär geworden ist," führte der Abgeordnete weiter aus. Die Mariazellerbahn war die erste elektrifizierte Gebirgsbahn Europas und ist in ihrer historischen Bedeutung vergleichbar mit der Semmeringbahn und durchaus auch ein kleines Weltkulturerbe. " Also Hände weg von der Mariazellerbahn," forderte Weinmeier.

Weiters forderte Weinmeier so rasch als möglich eine Krisensitzung des Verkehrsministers, des Landes und der betreffenden Gemeinden. Es müsse so rasch wie möglich ein anderer Betreiber gefunden werden, denn diese Bahnlinie sei ohne Defizit zu führen, wenn Bund, die Länder Niederösterreich und Steiermark und die Gemeinden bereit sind, auf Grund der regionalen Bedeutung entsprechende Förderungen zu gewähren. Wenn diese Förderungen nur einen Teil des Defizits ausmachen, kann die Mariazellerbahn überleben und damit ein Überleben der Region und des Tourismus in dieser Region ermöglichen, so Weinmeier abschließend.(Schluß)

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