Keusch: VP-Hinterholzer zeigt wenig Hang zur Glaubwürdigkeit

Mit Natura 2000 "schlafende Zwerge" der ÖVP-Niederösterreich geweckt

St. Pölten, (SPI) - "Die panikgleichen Rundumschläge der ÖVP Niederösterreich in Sachen "Natura 2000" zeigen einmal mehr, dass LHStv. Dr. Hannes Bauer mit seinen Aktivitäten zur Bereinigung der von der ÖVP mitbeschlossenen überzogenen Gebietsnominierung die seit Jahren schlafenden "Zwerge" der ÖVP wachgerüttelt hat. Ich möchte ja der Kollegin Hinterholzer nicht unterstellen, dass sie wirklich meint, was sie sagt - denn dies wäre eine erschütternde Unwissenheit in Sachen Wirtschaft und Landwirtschaft", kommentiert SP-LAbg. Eduard Keusch heutige Aussagen von VP-Hinterholzer zu Natura 2000.****

So ist es eine Tatsache, dass die positive wirtschaftliche Entwicklung in Niederösterreich vor allem auf die aktuelle Weltwirtschaftsentwicklung zurückzuführen ist und viele exportorientierte Unternehmen vor allem vom hohen Dollarkurs profitieren. Weiters sind die von Hinterholzer angesprochenen zusätzlichen Arbeitsplätze mehrheitlich im Raum um die Bundeshauptstadt Wien zu finden, wo es vor allem in bestehenden Betrieben zur Schaffung neuer Arbeitsplätze kam. Die Arbeit der ECO Plus war und ist sicher erfolgreich. Die sehr schleppend vorangehende Neuansiedlung von Betrieben in verschiedenen Regionen - anzusprechen sind beispielsweise das IZ West oder der Wirtschaftspark Kematen -zeigt jedoch, dass nicht alles eitel Wonne ist.

Zu "Natura 2000" sei noch festzustellen. Für Wirtschaft und Gewerbe gewidmete Gründe sind nicht in Natura 2000-Gebieten enthalten. Mehr als 95 Prozent der wirtschaftlichen Wertschöpfung unseres Bundeslandes finden nämlich außerhalb von derzeit gewidmeten Natura 2000-Gebieten statt. "Der Verdacht liegt nahe, dass Hinterholzer ihrem ohnehin nicht zuständigen Parteikollegen Sobotka in seiner verzweifelten Suche nach Anerkennung zu Hilfe eilt. Alle anderen Motive wären schwerwiegender - beispielsweise wenn die Schotterunternehmerin Hinterholzer aus eigennützigen Gründen gegen Natur- und Umweltschutz agieren würde", so LAbg. Keusch.
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