Lichtenberger: Schmid setzt Steuermilliarden in den Sand

Verkehrsminister betreibt Bahnpolitik by Chaos

Wien (OTS) "Ein völliges Planungschaos herrscht offenbar bei den Plänen für den Bahnausbau. Während die ÖBB 80 Prozent der Nebenbahnen einstellen will, stürzt sich Verkehrsminister Schmid bei den Einstellungen auf zentrale Projekte im Hauptnetz, wie zum Beispiel die Koralmbahn oder den Lainzertunnel. Normalerweise wäre zu erwarten, daß es wenigstens eine minimale Koordination zwischen der ÖBB und dem Verkehrsminister gibt, bevor man an die Öffentlichkeit geht", kritisiert die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger. Offenbar ist der Minister in seinem Amt völlig überfordert und denkt nur mehr an seinen Abgang in die Steiermark, wo er wieder das Spielchen 'Der Chef bin ich' (Schmid) spielen möchte. "Diesen Abgang wird im Bund niemand bedauern. Es stellt sich nur die Frage, warum ausgerechnet die Steiermark so einen 'Chef' verdient hat", so Lichtenberger.

Schmid betreibt eine Verkehrspolitik, die nur eine Priorität kennt, nämlich den Straßenbau im Osten. "Die Bahn bleibt auf der Strecke", kritisiert Lichtenberger. Wenn etwa aus der zentralen Bahnstrecke in Wien der Lainzertunnel herausgenommen wird, wie von Schmid beabsichtigt, dann werden damit Milliarden verschwendet, da die Zulaufstrecken zum Tunnel sich schon im Bau oder in Planung befinden. "FP-Minister Schmid erweist sich damit als Verschwender von Steuermilliarden", so Lichtenberger.

Wenig tröstlich ist, daß Schmid die Einstellungspläne für die Nebenbahnen von ÖBB-Generaldirektor Draxler etwas abzuschwächen versucht. Zur notwendigen Attraktivierung und Qualitätsverbesserung der Nebenbahnen, hat er aber keinerlei konkrete Ideen. "Wenn Schmid dazu keine Ideen hat, dann wird er gemeinsam mit Draxler zum Totengräber der Nebenbahnen", so Lichtenberger abschließend.,

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