Rupp/Onodi: Striktes Nein zum Stopp der GZU St. Pölten und der Schließung der Mariazellerbahn

Westbahnausbau droht zu einem Torso zu verkommen, Ostösterreich verliert den Anschluss an leistungsfähiges Schienennetz

St. Pölten, (SPI) - "Der Ankündigung von FP-Verkehrsminister Michael Schmid, die St. Pöltner Güterzugumfahrung im Rahmen des viergleisigen Ausbau der Westbahn zurückzustellen, wird von Seiten der St. Pöltner Sozialdemokraten strikt abgelehnt. Ohne die Güterzugumfahrung droht der gesamte Westbahnausbau in Niederösterreich zu einem unvollständigen "Torso" zu verkommen, ganz Ostösterreich den notwendigen Anschluss an ein leistungsfähiges europäisches Schienennetz zu verlieren", kommentierten die beiden St. Pöltner Mandatare, Landtagspräsidentin LAbg. Heidemaria Onodi und LAbg. Anton Rupp, den heute von Verkehrsminister Schmid angekündigten Baustopp.****

"Diese Maßnahme zeigt auch die mangelhafte strategische Kompetenz des neuen Verkehrsministers. Was sollte der Ausbau der Westbahn von St. Pölten Richtung Westen bringen, wenn gleichzeitig die Strecke zwischen St. Pölten und der Bundeshauptstadt Wien (TEN-Knoten) mit seinem niederösterreichischen Umland ein Nadelöhr bleibt. Die wichtigste Wirtschaftsregion Österreichs bliebe vom internationalen Schienennetz abgenabelt - ist es das, was die neue Bundesregierung will?", so die beiden Mandatare.
Weiters sprechen sich Onodi und Rupp strikt gegen die ebenfalls von Schmid geplante Einstellung der Mariazellerbahn aus. "Diese Bahn ist eine wichtige regionale Verkehrsverbindung und eine touristische Attraktion erster Güte. Ohne Mariazellerbahn droht eine ganze Region ihren Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz zu verlieren. Mit einem regionalen Fremdenverkehrsverband ist die Mariazellerbahn nicht zu erhalten, der Bund muss den Auftrag zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs wahrnehmen und darf ihn nicht abschieben. Die derzeitige Vorgangsweise ist falsch. Statt zuzusperren sollten Maßnahmen zur Attraktivierung der Bahn und zur Verbilligung der Tarife gesetzt werden. Wir müssen mehr Menschen auf die Bahn bringen, anstatt sie auf die ohnehin überlasteten Straßen abzudrängen", so die beiden Mandatare.
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