Honeder: SP-Bauer muss endlich bei Natura 2000 aktiv werden

Positive Regionalentwicklung darf nicht gefährdet werden

St. Pölten (NÖI) - Durch die Untätigkeit von dem für Naturschutz zuständigen SP-Landesrat Bauer in Natura-2000-Angelegenheiten könnte die überaus positive Regionalentwicklung in Niederösterreich gefährdet werden. So hat er es bisher verabsäumt, wichtige Maßnahmen, was zum Beispiel die Feinabgrenzung betrifft, zu setzen. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka ist es zu verdanken, dass eine Flächenreduktion in alpinen Gebieten um 30.000 Hektar erreicht wurde. So hat er eine Arbeitsgruppe installieren lassen. Darüber hinaus wurden die Betroffenen im Rahmen von Informationsveranstaltungen über die Auswirkungen von Natura-2000-Gebieten abgehalten. SP-Bauer hat bisher lediglich untätig zugesehen, kritisiert LAbg. Karl Honeder die Lethargie Bauers in einer sehr sensiblen Angelegenheit.

Bauer ist jetzt aufgefordert, den längst fälligen Konsens mit den betroffenen Grundeigentümern herzustellen. Darüber hinaus muss er endlich die offenen Fragen klären, welche Art von Bewirtschaftungserschwernissen auf diese Grundeigentümer zukommen, wie diese entschädigt werden und woher dafür das Geld kommen soll. Es kann nicht sein, dass Naturschutz zu Lasten einer Berufsgruppe, nämlich der Bauern, geht. "Bei allem Verständnis für den Naturschutz ist es insbesondere für Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte und Abwanderungsproblemen, wie wir dies im Waldviertel vorfinden, unabdingbar, den Schutz des Lebensraumes für die Menschen zu gewährleisten", so Honeder.

"Die über Initiative von Landesrat Sobotka in Brüssel erreichte Möglichkeit der Herausnahme von nicht richtlinienrelevanten Flächen -so zum Beispiel Bauland, Betriebsgebiete, Siedlungsräume, Verkehrsflächen, intensiv bewirtschaftete land- und forstwirtschaftliche Flächen - aus der Naturakulisse ist ein richtiger und wichtiger Schritt in diese Richtung. Jetzt ist SP-Bauer gefordert, auch endlich Schritte zu setzen und einen vernünftigen Ausgleich zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen zu finden", betonte Honeder.

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