"Wien 2000 - Zukunft findet Stadt"

Die Highlights des diesjährigen Sommers"

Wien, (OTS) Anlässlich des bevorstehenden Eventsommers präsentierte Vizebürgermeisterin Grete Laska im Rahmen eines Pressegesprächs die Highlights der diesjährigen Saison.
Wien hat in den vergangenen Jahren das Angebotsspektrum beträchtlich vergrößert: Von der klassischen Kulturmetropole hin zur modernen Eventhauptstadt.

Bestimmten bislang zumeist berühmte Persönlichkeiten das Jahresmotto, so wurden heuer, auf Initiative von Vizebürgermeisterin Grete Laska, erstmals sowohl neue wie bereits bestehende Veranstaltungen in den Vordergrund gerückt. Damit soll die Vielfalt, die diese Stadt bietet, einmal mehr unterstrichen werden.

Im Rahmen des Themenjahres "Wien 2000- Zukunft findet Stadt" koordiniert und organisiert die stadt wien marketing service gmbh
im Auftrag der Stadt Wien Veranstaltungen, die während des
gesamten Jahres auf dem Programm stehen. Ziel dabei ist es, die Mannigfaltigkeit an Events und kulturellen Highlights den WienerInnen sowie den BesucherInnen unserer Stadt näher zu bringen und zu zeigen, dass Wien für jeden Geschmack das Richtige zu
bieten hat: Wien ist anders - Wien offene Stadt.
Bis zu 1.800 Veranstaltungen wöchentlich "finden Stadt". Um diese Fülle an kleinen und großen Ereignissen übersichtlicher zu gestalten, wurde ein "Leitfaden" mit sieben Themenbereichen festgelegt:

o Event findet Stadt.
o Musik findet Stadt.
o Kultur findet Stadt.
o Sport findet Stadt.
o Film findet Stadt.
o Fun findet Stadt.
o Architektur findet Stadt.****

Zu den Schwerpunkten der diesjährigen Sommersaison zählen dabei:

o Event findet Stadt
o Summer Stage
o Tribüne Krieau
o Strohzeit
o Film Festival

o Musik findet Stadt
o Jazzfest
o Klangbogen
o Konzerte im Rahmen der Wr. Festwochen
o Sunshine-Electronic Musikfestival

o Kultur findet Stadt
o Tanz 2000
o Arnulf Rainer-Ausstellung
o Karl V-Ausstellung

Wien 2000 - Event findet Stadt

Events der Sonderklasse kennzeichnen das 2. Halbjahr 2000 in Wien. Der "Millenniumssommer" wird - wenn man den Meteorologen glauben darf - nicht nur wettermäßig herausragend sein, sondern auch was das Programm betrifft. Hunderte Veranstaltungen, Inszenierungen, Installationen, Feste und Festivals laden WienerInnen und Besucher unserer Stadt dazu ein, sich "Time out"
in Wien zu nehmen.

Die Festwocheneröffnung und der Lifeball am 12. und 13. Mai sowie der große Architekturschwerpunkt zum Abschluss im Herbst bilden die Säulen zwischen denen sich ein abwechslungsreicher Veranstaltungsreigen spannt.

Lifeball-Modeschau auf dem Rathausplatz

Erstmals haben heuer auch jene, die keine Karten mehr
ergattern konnten, Gelegenheit Lifeball-Luft zu schnuppern. Dank des Engagements der stadt wien marketing service Gmbh wird der Einzug der Festgäste und die Modeschau auf dem Rathausplatz für alle zugänglich erfolgen. Der Laufsteg wurde dafür eigens in Form eines "Red Ribbon" gestaltet.

Open Air-Filmfestival

Zum traditionellen sommerlichen Fixpunkt ist das Open Air-Filmfestival auf dem Rathausplatz geworden. Von 1. Juli bis 1. September werden vor der einzigartigen Kulisse des Wiener
Rathauses zum Teil noch nie in Wien gezeigte Musik-, Opern- und Tanzfilme aufgeführt. So wird beispielsweise am 19. August - nur 5 Tage nach der Aufführung bei den Salzburger Festspielen - Hector Berlioz´ "Les Troyens" gezeigt.

Opernhits als Zeichentrickfilm

Ein besonderer Leckerbissen verspricht die Zeichentrickserie Opera Vox zu werden. Führende Comiczeichner der Welt haben ihrer Phantasie freien Lauf gelassen und extravagante Bildgeschichten
aus den Opern Carmen, Barbier von Sevilla, Rigoletto, Rheingold, Turandot und Zauberflöte geschaffen. Die Zeichentrick-Filme
bringen jeweils innerhalb von 30 Minuten die musikalischen und inhaltlichen Highlights der Opern.

Weitere musikalische Schwerpunkte bilden Werke von Leonard Bernstein, dessen Todestag sich zum 10. Mal jährt, von Johann Sebastian Bach (250. Todestag) und Kurt Weill (50. Todestag, 100. Geburtstag). Die Aufführungen finden täglich nach Sonnenuntergang statt.

Als Einstimmung auf das Werk Bernsteins ist von 15. Juni bis
8. Juli im Herbert von Karajan Zentrum (Kärntner Ring 4, 1010
Wien) die Bernstein-Sonderausstellung "Begegnungen" zu sehen.

Schönberg, Kandinsky...

Dass eine Ausstellung wesentlich mehr sein kann als eine Aneinanderreihung von Objekten oder Bildern zeigen stadt wien marketing service und das Arnold Schönberg Center (3., Schwarzenbergplatz 6). Am 12., 19., 26. und 27. Mai ist die Ausstellung "Schönberg, Kandinsky..." jeweils bis 24 Uhr geöffnet. SchauspielerInnen inszenieren in szenischen Darstellungen und Lesungen Leben und Werke der Künstler.

Die lange Nacht der Museen

Am 17. Juni um 18 Uhr beginnt österreichweit die lange Nacht der Museen. Initiiert vom ORF werden in Kooperation mit stadt wien marketing service auch in der Bundeshauptstadt mehr als 40 Museen bis 1 Uhr nachts offen halten. Zum Preis eine einzigen Eintrittskarte erwartet die Besucher in allen Museen ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm, das von Lesungen über Modeschauen bis zu DJ-Auftritten reicht.

"Mach time out in Wien"

Entlang des Donaukanals finden während des Sommers nicht nur Events statt, es gibt auch Möglichkeiten sich zurückzuziehen, sich mit dem Thema "Zeit" auseinander zu setzen und sich schließlich
ein bisschen "Time Out" abseits von Großstadttrubel und Alltagshektik zu nehmen.

Beim "Zeitfluss - Flusszeit - Spaziergang" zwischen Salztorbrücke und Augartenbrücke werden Audioboxen an der Kanalmauer installiert und den Weg des Wassers vom Sprudeln der Quelle bis zum Anschlagen der Meereswellen in der Bucht hörbar machen.

Am Ende des Zeitflusses lädt das Zeitfluss-Café zum Einkehren ein. Während der Abenddämmerung werden Musikstücke zum Thema Wasser (Z.B. Die Moldau von Dvorak, De L´Eau von Debussy etc.) aufgeführt.

Auf der Slow Down-Promenade werden eine Slow Food-
Weinschenke, ein Brettspiel-Zelt und eine Sandburgen-Bucht eingerichtet. Auf der Kanalaußenmauer sind Maler, Fotografen und Grafiker aufgerufen, künstlerische Statements zum Thema Slow Down abgeben.

Zwischen Marienbrücke und Salztorbrücke entsteht die Time Out-Promenade. Hunderte Liegestühle mit Blick aufs Wasser sollen den Besuchern kostenlos zur Verfügung stehen.

"Ich finde Stadt"

Wie sehen die WienerInnen sich und ihr Leben in unserer
Stadt? Im Rahmen des großen Fotowettbewerbs "Ich finde Stadt -Fotos aus der Wohlfühlstadt Wien" sind alle Wiener und Wienerinnen eingeladen, sich ab Juni fotografisch mit diesem Thema auseinander zu setzen. Alle eingesendeten Fotos - je mehr desto besser -
werden danach auf der hoffentlich längsten Foto-Plakatwand der
Welt auf der Donauinsel zu sehen sein.

Tag der Offenen Baustelle

Am Sonntag, den 16. Juli geht´s im neuen Wiener Museumsquartier richtig rund. MQ und stadt wien marketing service laden zum großen Baustellenspektakel ein. Während des ganzen Tages finden im Kindermuseum, in der Kunsthalle und im
Architekturzentrum Veranstaltungen und Museumsevents statt. Natürlich kommt dabei auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Open Air-Bars, Schanigärten und Imbissstationen bieten ein vielfältiges gastronomisches Angebot.

Die großen und kleinen Besucher haben dabei auch die Möglichkeit bei Sonderführungen die riesige Baustelle des Museumsquartiers zu besichtigen. Alle Ausstellungen und Führungen sind am Tag der Offenen Baustelle kostenlos zugänglich.

Zu Hause sein in Wien: Ein Haus und seine Bewohner

Wer kennt Frau Silvia und Herrn Jamil oder Brooke aus Australien? Sie alle sind zu Hause in Wien, leben und arbeiten
hier. In ganz gewöhnlichen Häusern, an denen täglich Zehntausende achtlos vorbeifahren. Stadt wien marketing service und die Fotodesignerin Cornelia Hefel haben sie aus ihrer Anonymität geholt. Die Bewohner von vier verschiedenen Wiener Häusern wurden in ihrer persönlichen Umgebung fotografiert. Die entstandenen Bilder werden im September in den Nächten auf die jeweiligen Hauswände projiziert. Ein Haus und seine Bewohner: 9., Währinger Straße 33; 15., Stiegergasse 3; 15., Schmelzbrückenrampe 4; 12., Altmannsdorfer Straße 48.

Sunshine-Electronic Musikfestival

Heiß hergehen wird´s beim Sunshine-Electronic Musikfestival, das in einer Zusammenarbeit zwischen stadt wien marketing service und Sunshine Enterprises von 27. Juli bis 6. August stattfindet. Wien hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zu einer
der führenden Städte Europas für elektronische Musik entwickelt. Beim Sunshine-Electronic Musikfestival haben heuer erstmals
Musiker, DJs und Elektroakustiker die Möglichkeit, mit international anerkannten Musikproduzenten zusammenzuarbeiten. Die Seminare umfassen die Musikstile House, Techno, Hip Hop und Downbeet, wobei die international anerkanntesten und innovativsten Protagonisten der einzelnen Musikstile als Seminarleiter
fungieren.
Das Rahmenprogramm des Festivals besteht aus den verschiedensten Live-Performances und Events in der Meierei, im Flex, in verschiedenen Wiener Bars und sogar in Freibädern. Tänzer und Tanzensembles, Video- und Internetkünstler sowie internationale
DJs präsentieren sich dabei zum Teil erstmals in Wien.

Wiens spannendste Baustellen

Wenn die Tage wieder kürzer werden, erstrahlen Wiens spannendste Baustellen in einem ganz besonderem Glanz. In einer künstlerischen Inszenierung werden Museumsquartier, Gasometer, Hollein-Haus am Donaukanal und die Platte an zwei aufeinander folgenden Oktoberwochenenden angestrahlt und beleuchtet. Darüber hinaus gibt´s für alle WienerInnen und Wiener die Möglichkeit, die künftigen neuen Wiener Wahrzeichen zu besichtigen,
Baustellenevents und Gastronomieangebote runden die Inszenierungen ab.

Architektur im Licht

Zehntausende Wiener fahren täglich an den weltberühmten Bauten der Wiener Ringstraße vorbei. Die Prachtstraße einmal in einem völlig neuen Licht zu sehen ermöglicht die Aktion "Architektur im Licht". Lichtkünstler werden ab im Spätherbst unter anderem die Staatsoper, das Rathaus, den Ringturm völlig neu "inszenieren".

Stadt-Tore 2000

Unseren Weg ins Jahr 1 des neuen Jahrtausends symbolisieren
die sechs "Stadt-Tore 2000", die von Ende Oktober 2000 bis Mitte Jänner 2001 im Bereich der alten Wiener Stadttore (Burgtor, Schottentor, Rotenturmtor, Stubentor, Schwarzenberg-Strasse, Kärntnertor) aufgestellt bzw. inszeniert werden.

Mehr als 30 junge Künstler, Künstler des neuen Jahrtausends, haben sich mit dem Millennium, mit den "Toren ins nächste Jahrtausend" auseinander gesetzt. Davon wurden sechs Projekte ausgewählt, die aufgrund ihrer verschiedenen künstlerischen und intellektuellen Ansätze, das Herausgehen aus einem und das Hineingehen in ein neues Jahrtausend symbolisieren.

Der Wiener Traumpfad

Das große Interesse der Wienerinnen und Wiener veranlasste
die stadt wien marketing service GmbH den Wiener Traumpfad, der anlässlich der Sigmund Freud-Ausstellung "Konflikt & Kultur" von der Meisterklasse Prof. Ludwig Attersee geschaffen wurde, im
Herbst 2000 zu variieren und neu zu beleben. Die insgesamt 17 jeweils rund fünf Meter hohen Bildskulpturen, mit denen sich die StudentInnen mit den Themen Traum und Traumdeutung auseinander gesetzt haben, werden ab September entlang der revitalisierten Gürtelbereiche die Passanten auf spielerische, künstlerische und erotische Art und Weise mit dem Thema Traum konfrontieren.

Die Nacht der Architekten

Stadt Wien und Bund verleihen den Kiesler-Architekturpreis,
den am zweithöchsten dotierten Architekturpreis der Welt. Erster Preisträger im Jahr 1998 war Frank Gehry, der Architekt des Guggenheim-Museums im spanischen Bilbao. Der Preis wird im Rahmen einer großen Gala im November vergeben, zu der die bedeutendsten internationalen Architekten nach Wien eingeladen werden.
Die Preisverleihung im Rahmen der Nacht der Architekten bildet den Höhepunkt und gleichzeitig den thematischen Abschluss des Architekturschwerpunkts im Jahr 2000. (Schluss) bz

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