Brauner: "Innenminister Strasser beim Wort nehmen"

Legalen Aufenthalt und Arbeit endlich in Einklang bringen

Wien, (OTS) Grundsätzlich positiv beurteilte die Wiener Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner die wiederholten Aussagen des Innenministers Dr. Ernst Strasser zur Harmonisierung von Aufenthalt und Beschäftigung. "Wer sich legal bei uns aufhält, sollte rasch und unbürokratisch zu einer Arbeitserlaubnis kommen. Denn Zuwanderer verdienen Integrationschancen", so die Forderung
aus Wien. Doch der Innenminister sollte nicht nur die Medien
sondern zu allererst seinen Koalitionspartner davon überzeugen. Wenn sich dies die Regierung als Teil des geforderten sensiblen Umgangs auch ernsthaft in Angriff nimmt, kann sie mit der Unterstützung aus Wien rechnen, so die Ankündigung der Integrationsstadträtin.

Hand in Hand mit dieser wünschenswerten Maßnahme sollten jedoch auch die zahlreichen offenen Anträge zur Familienzusammenführung gelöst werden. Hier appelliert sie, den sogenannten Rückstau sukzessive abzubauen. Brauner: "Die jährliche Gesamtquote für den Neuzuzug darf keinesfalls gekürzt werden. Die Familienzusammenführung muss weiterhin Priorität genießen."

Trotz aller Ankündigungen und Bekenntnisse zur Toleranz und Menschlichkeit erinnerte sie an die gegenteiligen Aussagen und Signale der Regierungspartners FPÖ. "Allein mir fehlt der Glaube" sei Brauners Credo, dass sich die Freiheitlichen geläutert hätten. Denn erst am vergangenen Wochenende habe die Freiheitliche Partei auf ihrem Wiener Landesparteitag Aufsehen erregt. Mit altbekannten Forderungen gegen "Überfremdung" und Beleidigungen hätten PolitikerInnen die Linie der Konfrontation und des Hatz gegen Menschen besonders eklatant bestätigt. (Schluss) wb

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