EU-Arbeitslosenrate sank im Vorjahr auf 3,7 Prozent-

Im April bereits auf 3,3 % zurückgegangen - Ziel des Nationalen Aktionsplans für Beschäftigung (NAP) von 3,5 % kann bereits heuer erreicht werden

Wien (OTS) - Auf Basis der jüngsten Mikrozensus-
Umfrage ging die von EUROSTAT, dem statistischen Amt der EU nach internationalen Standards berechnete Arbeitslosenquote in Österreich von 4,5 Prozent im Vorjahr auf 3,7 Prozent zurück. Für Februar des Jahres wurde ein weiterer Rückgang der
Arbeitslosigkeit in Österreich auf 3,5 % gemeldet, die Fortschreibung dieser Quote ergab für April des Jahres bereits einen vorläufigen Wert von 3,3 %. "Damit wird Österreich eines
der Schlüsselziele des nationalen Aktionsplans, nämlich die Arbeitslosenquote bis 2001 auf 3,5 % zu senken, voraussichtlich bereits heuer erreichen und seine hervorragende Position am EU-Arbeitsmarkt weiter festigen können", erklärte Herbert Böhm, Vorstandsmitglied des Arbeitsmarktservice (AMS).

Mit einer Quote von 3,7 % konnte Österreich im Vorjahr im Bereich Arbeitslosigkeit den dritten Platz hinter Luxemburg (2,3 %) und
den Niederlanden (3,3 %) halten. "Dies, obwohl Österreich gegenüber den Niederlanden weniger als ein Drittel des Budgets
für aktive Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung hatte", so Böhm weiter. Die Europäische Union hat im Vergleich zu Österreich eine mehr als doppelt so hohe Arbeitslosenquote (9,2 %) erreicht. Die höchsten Arbeitslosenraten innerhalb der Europäischen Union
wurden von Spanien (15,9 %), Frankreich (11,3 %), Italien (11,3
%) und Finnland (10,2 %) erzielt.

Hinweis: Auer Grafik "Arbeitslosenraten in den EU-Ländern" zum Downloaden unter www.ams.or.at/presse.html abrufbar

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