LIF: Wiener Messen sollten der Stadt geschenkt werden

Wien, (OTS) Massive Kritik an Ankündigungen, die Stadt Wien beabsichtige die Wiener Messen und Congress GmbH zu erwerben, übte GR Dr. Wolfgang Alkier am Donnerstag in einem Pressegespräch des Liberalen Forums. Wie er ausführte, betrage der kolportierte Kaufpreis 100 Millionen Schilling, dazu kämen Verbindlichkeiten in der Höhe von rund 600 Millionen Schilling. Rechne man notwendige Investitionen in der Messeinfrastruktur dazu, hätte die Gemeinde Wien rund 2,5 Milliarden Schilling für den Einstieg in die Wiener Messe aufzuwenden. Wenn die Autofirma Rover um zehn Pfund zu erhalten sei, so Alkier wörtlich, müsste die Stadt Wien die Messe geschenkt erhalten. Danach sollte die Geschäftsführung nach objektiven Kriterien nominiert werden.

Negativ äußerte sich Alkier zu Überlegungen, denen zufolge die Stadt Wien weitere Flughafen-Anteile kaufen möchte. Sinnvoller wäre es, wenn sich die Länder Wien und Niederösterreich auf einen Anteil von jeweils 12,5 Prozent plus einer Aktie zurückziehen würden. Die restlichen Anteile sollten verkauft werden.

In seinem Pressegespräch beschäftigte sich Alkier auch mit der Bank Austria. Diese genieße durch Gemeindehaftung gegenüber anderen Banken höhere Bonität. Diese sei bisher nicht durch eine adäquate Gegenleistung abgegolten worden. Alkier sprach sich dafür aus, dass die Bank Austria durch Investitionen, begünstigte
Kredite etc. sichern solle, dass Wien in vollem Umfang für die Gemeindehaftung honoriert wird. (Schluss) ull/rr

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