Gewerbeverein: Gasmarktliberalisierung: Jetzt wird es kabarettreif!

Wien (OTS) - Der Vorschlag der heimischen Gasversorger, ihre
Verlust aus der bevorstehenden Gasmarktliberalisierung als "stranded costs" auf den Gastransport aufschlagen zu wollen, scheint wohl nicht ernsthaft genug gemeint, um darauf einzugehen.

20 bis 50 Prozent des bei den heimischen Gasversorgern gebundenen Volumens mittels Auktionen zu verkaufen, ist eine Entscheidung, die vom Markt zu regulieren ist und kann sich daher auf den Preis zugunsten der Abnehmer nur positiv auswirken. Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) empfindet großes Befremden, dass sich eine starke Lobby, die bisher ungerechtfertigt Monopolgewinne lukriert hat und seit sechs Jahren mit der Tatsache des Binnenmarktes konfrontiert ist, immer wieder Schlupflöcher sucht, um ihre geschützten Winkel zu erhalten.

Zuviel hat Österreichs Wirtschaft in den letzten 55 Jahren in eine überregulierte Wirtschaft (im Versorgungs- und Infrastrukturbereich) zahlen müssen. Das Verständnis des ÖGV hält sich in Grenzen, dass Österreichs Wirtschaft weiterhin im internationalen Wettbewerb benachteiligt wird.

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