Hinterholzer: Aktuelle Stunde soll schlafenden SP-Bauer wecken

Natura 2000-Problem muss im Sinne aller gelöst werden

St. Pölten (NÖI) Niederösterreich hat es geschafft durch eine optimale Regionalentwicklung zu einer "Top-Region" zu werden. Das beweisen unsere hervorragenden Arbeitsmarktdaten (Minus 10% Arbeitslose) und das rasante Wirtschaftswachstum. Diese optimale Entwicklung darf nicht eingeschränkt werden. So gilt es jetzt, mögliche negative Auswirkungen aus der "Natura 2000" zu verhindern. Im Rahmen der heutigen "Aktuellen Stunde" wollen wir den für Naturschutz zuständigen SP-Landesrat Bauer wachrütteln. Er hat dieses Problem bisher völlig verschlafen, stellt LAbg. Michaela Hinterholzer fest.****

Auf Initiative von LR Mag. Wolfgang Sobotka konnten bereits erste Erfolg erzielt werden. So wurden in den "alpinen Gebieten"(Wienerwald, Ötscher-Dürnstein, Hohe Wand Scheeberg Rax) bereits 30.000 Hektar Fläche reduziert. Darüber hinaus wurden, ebenfalls auf Initiative von Landesrat Sobotka, Informationsveranstaltungen für die Betroffenen abgehalten. Jetzt gilt es in dieser Richtung weiterzuarbeiten. LR Bauer hat daher dringenden Handlungsbedarf, damit bei der endgültigen Festlegung der Schutzgebiete in NÖ nicht wirtschaftliche Interessen auf der Strecke bleiben und Arbeitsplätze gefährdet werden. Wir haben SP-Bauer das Feld aufbereitet, er muss jetzt endlich wach werden, so Hinterholzer.

Es wäre für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sehr gefährlich, wenn durch eine überzogene Schutzzonenregelung betriebliche Erweiterungsinvestitionen in den betroffenen Regionen gestoppt werden und Betriebsansiedlungen massiv erschwert werden. Die erfolgreichen Bemühungen des Landes in den letzten Jahren, durch gezielte Förderprogramme die regionale Wirtschaftsstruktur zu stärken und neue Arbeitsplätze zu schaffen, würden damit stark eingeschränkt werden. Wie erfolgreich das Land in dieser Richtung unterwegs ist, zeigen Zahlen und Fakten. So wurden in den letzten 10 Jahren alleine durch die Landesgesellschaft ECO Plus rund 800 neue Unternehmen in NÖ angesiedelt und dadurch 18.000 Arbeitsplätze geschaffen, so Hinterholzer.

"Diese dynamische Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung darf durch die Untätigkeit von SP-Bauer nicht gefährdet werden. Es liegt jetzt an ihm aktiv zu werden und einen vernünftigen Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Interessen zu schaffen", betonte Hinterholzer.

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