Motz: Untragbare Kürzungen im öffentlichen Verkehr auf dem Rücken der Schüler und Senioren

VOR-Linie 232 B darf nicht kurz geführt werden

St. Pölten (SPI) - "Unter dem Deckmantel der Wirtschaftlichkeit soll eine bestens ausgelastete und beliebte Busverbindung dem Sparstift zum Opfer fallen. Die VOR-Linie 232 B steht vor einer drastischen Kurskürzung und damit sind unzählige Schüler, Pendler und ältere Menschen, die über keinen PKW verfügen gezwungen, bzw. wird dies gewünscht, auf die Schnellbahnlinie S 3 auszuweichen. Dass aber die einzelnen Schnellbahnstationen oftmals weit von den Wohnsiedlungen liegen und zu Fuß schlecht bzw. nicht erreichbar sind, kümmert die Verantwortlichen offensichtlich überhaupt nicht", macht der SPNÖ-LAbg. Mag. Wolfgang Motz auf die drastische Situation im Raum Korneuburg, Bisamberg und Langenzersdorf aufmerksam. Die gegenständliche Linie bindet Korneuburg, Bisamberg und Langenzersdorf an das Wiener Streckennetz an und dient Schülern unseres Bezirkes zur Erreichbarkeit verschiedener Schulen. Die Auslastung dieser Linie ist generell seit Jahren mehr als gut, dennoch plant man ab 28. 5. 2000 den Bus nur mehr bis zur Haltestelle Wien/Strebersdorf zu führen.****

"Für das Umsteigen vom Bus in die Schnellbahn sind zwei bis drei Minuten vorgesehen, man kann sich vorstellen, dass ältere Menschen und zehnjährige Schüler dies nur mit äußerster Mühe bewältigen können. Diese Buslinie verkehrt bereits seit mehr als 30 Jahren und war immer bestens ausgelastet. Es stellt daher für mich eine nicht zu überbietende Provokation dar, wenn man diese Maßnahme als kundenfreundlich bezeichnet. Es laufen bereits mehrere Unterschriftenaktionen gegen diesen Willkürakt. Alleine in Langenzersdorf können wir auf fast 1000 Unterschriften verweisen, die doch ein deutliches Zeichen für die Verantwortlichen darstellen sollten", so Motz weiter. "Jahrelang verspricht die ÖVP, den öffentlichen Verkehr auszubauen - jetzt sieht man, was tatsächlich passiert: unsoziale Kürzungen auf dem Rücken der Schüler und älteren Menschen. Diese blauschwarze Bundesregierung positioniert sich einmal mehr gegen alle sozialen Errungenschaften und zeigt damit ihr wahres Gesicht. Wir NÖ-Sozialdemokraten werden alles unternehmen, diesem Vorgehen entgegenzutreten", erklärt Mag. Motz abschließend. (Schluss) sk

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