Chemische Industrie: Lohnerhöhungen um 2,7 bzw. 2,1 Prozent

Wien (GdCh/ÖGB). Nach drei äußerst schwierigen Verhandlungsrunden gelang es der Gewerkschaft der Chemiearbeiter (GdCh) für die rund 25.000 Arbeiter in der Chemieindustrie einen durchaus attraktiven Lohnabschluss zu erreichen: Demnach werden die kollektivvertraglichen Mindestlöhne um 2,7 Prozent, die tatsächlichen Ist-Löhne um 2,1 Prozent angehoben, wobei es bei letzteren eine betriebliche Verteiloption zwischen 1,9 und 2,4 Prozent gibt. ++++

Zusätzlich gibt es für alle Arbeiter eine Einmalzahlung von 500 S. Auch im Rahmenrecht gibt es einige Verbesserungen, unter anderem wurde eine Regelung des Bereitschaftsdienstes in den Kollektivvertrag aufgenommen.

Die neue Regelung gilt rückwirkend seit 1. Mai für 12 Monate.

Der Verhandlungsführer der Chemiegewerkschaft, Vorsitzender Wilhelm Beck, meint zum Abschluss: ”Angesichts der wirtschaftlichen Situation und der aktuellen Inflationsrate stellt die Vereinbarung einen Kompromiss dar, der insbesondere für das laufende Jahr 2000 eine angemessene Reallohnerhöhung garantiert!”

ÖGB, 9. Mai 2000

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