Kultur/Theaterförderung/Bischof

Nicht alles, was gewünscht wird, ist auch machbar Theaterförderung um 20 Prozent erhöht

Bregenz (VLK) - "Es ist gelungen, das Budget für die
Förderung der freien Theatergruppen in Vorarlberg gegenüber
dem Vorjahr um 20 Prozent von 4,1 auf 4,9 Millionen Schilling
zu erhöhen", erklärte Kulturlandesrat Hans-Peter Bischof.
Dies zeige den hohen Stellenwert des Theaterschaffens in der Kulturpolitik und sei nur auf Grund der positiven Entwicklung
der Theaterszene in Vorarlberg möglich gewesen. ****

Mit dem zur Verfügung stehenden Geld können natürlich
nicht alle Bedürfnisse erfüllt werden, weshalb Prioritäten gesetzt werden müssen. Landesrat Bischof hält fest, dass bei
der Förderung von Theatergruppen vor allem die Qualität, aber wesentlich auch Gesamtkonzeption und benötigte Strukturen zu berücksichtigen sind. "Die künstlerische Qualität der Inszenierungen kann nicht das einzige Kriterium für die Höhe
einer Förderung sein. Vielmehr geht es auch um das
Gesamtprogramm, die Spielplangestaltung und die dazu
notwendigen Infrastrukturen", so der Kulturlandesrat. Keine
Rolle spielt in der Beurteilung aber, in welcher Region des
Landes ein Theater sich präsentiert.

Verständnis erwartet Landesrat Bischof, dass nicht schon
Anfang des Jahres das gesamte zur Verfügung stehende Budget verplant werden kann: "Wir wissen noch immer nicht, wie die Kulturförderungen des Bundes im laufenden Jahr aussehen
werden und ob nicht der eine oder andere Kultur- oder Theaterveranstalter plötzlich im Regen steht. Dann muss das
Land zur Überbrückung helfend eingreifen können. Dazu
brauchen wir Reserven." Deshalb können Teile des Budgets erst
gegen Ende des Jahres definitiv zugesagt werden, wenn die
budgetäre Entwicklung sich klar darstellt.

Konkret auf die Förderung des Projekttheaters Vorarlberg angesprochen erklärte Landesrat Hans-Peter Bischof, dass
dieses freie Ensemble in den letzten Jahren wichtige und
bedeutende Impulse für die Vorarlberger Theaterszene
geleistet hat. Daher habe er den Verantwortlichen nicht nur
eine Unterstützung von 410.000 Schilling (29.800 Euro)
zugesagt, sondern auch zusätzliche Mittel in Höhe von 150.000 Schilling (10.900 Euro) in Aussicht gestellt. Er sei
zuversichtlich, dass diese Mittel auch ausbezahlt werden
können. Damit beträgt die Steigerung der Förderung für das Projekttheater gegenüber dem Vorjahr 40 Prozent. Durch diesen
hohen Zuwachs in der Förderung des Landes wird klar zum
Ausdruck gebracht, dass das Projekttheater eine künstlerisch wichtige Position in der Vorarlberger Theaterlandschaft
einnimmt.
(hh/tm,nvl)

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