Auer: Solidarität mit Zivildienern - Lob für "Streik" ohne Gefährdung der Versorgung

Strassers erste "Einsparungsopfer" beweisen ein hohes Ausmaß an Verantwortungsbewusstsein

St. Pölten, (SPI) - "Ich möchte den vielen Hundert Zivildienern, die am gestrigen Montag im Rahmen eines Warnstreiks auf ihre durch die Sparmaßnahmen des Innenministers massiv verschlechterte Lage hingewiesen haben, die Solidarität und die Unterstützung der NÖ Sozialdemokraten aussprechen. Besonders hervorzuheben ist, dass die jungen Menschen bei ihrer Protestaktion ein besonders hohes Ausmaß an Verantwortungsbewusstsein bewiesen haben. Absolute Priorität genoss die Aufrechterhaltung des Betriebes und der Versorgung bei den Rettungsorganisationen und Vereinen, eine Beeinträchtigung der Dienste und damit eine eventuelle Verschlechterung der Versorgung gab es nicht. Herzlichen Dank für euer Engagement für den Nächsten", kommentiert die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten und SPNÖ-Landesfrauenvorsitzende, LAbg. Helene Auer, die Aktion der Zivildiener am gestrigen "Rot-Kreuz-Tag.****

"Wenn engagierte junge Menschen, die sich 12 Monate in den Dienst der Gesellschaft und der Gemeinschaft stellen, von dieser Regierung zu Almosenempfängern degradiert werden, die mit 43 Schilling Essensgeld pro Tag auskommen müssen, so zeigt dies teilweise bereits eine menschenverachtende Gesellschaftspolitik. Diese jungen Menschen leisten ohnehin einen um vier Monate längeren Dienst und werden dafür auch noch bestraft. Durch den Zivildienerstopp für viele karitative Einrichtungen, Vereine und die Rettungsorganisationen droht zudem der Lebensplanung vieler junger Menschen ein schwerer Rückschlag. Ohne abgeleisteten Zivildienst droht Arbeitslosigkeit, Jobs können nicht angetreten werden, Jobs gehen verloren. Eine Regierung, die so mit unserer Jugend, aber auch mit jenen, die Hilfe benötigen, umgeht, können wir in Österreich nicht brauchen. Der massive Widerstand der Sozialdemokraten gegen diese Maßnahmen von Innenminister Ernst Strasser wird anhalten - und die Menschen leisten uns dabei eine immer größer werdende Unterstützung", so LAbg. Auer.
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