VP-Klubobmann Schneeberger zum Thema Natura 2000

Extreme Auslegung könne zu extremen Problemen führen

St.Pölten (NLK) - Die Regionalentwicklung in Niederösterreich dürfe nicht durch eine übertriebene Auslegung der Natura 2000, die zu schützende Arten und Lebensräume sichern soll, gefährdet werden. Im Zusammenhang mit der Regionalentwicklung, der bei der morgigen Landtagssitzung eine Aktuelle Stunde gewidmet ist, sprach sich heute VP-Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger zwar für die klare Einhaltung der Ziele der Natura 2000 aus, aber auch für eine moderate Vorgangsweise in dieser Frage. Derzeit vermisse er in Belangen des europäischen Schutzgebietsystems sowohl "den totalen Einsatz des zuständigen Regierungsmitgliedes" als auch den notwendigen Informationsfluss, was eine große Verunsicherung bei allen Betroffenen bewirke. Entscheidungen in dieser Frage müssten auf jeden Fall im Gleichklang erfolgen, so Schneeberger, der auch ankündigte, anlässlich eines Brüssel-Besuches vom 24. bis 26. Mai mit zuständigen Organen vor Ort Gespräche führen zu wollen. Dabei werde man versuchen, die politische Umsetzung der Natura 2000 ebenso zu erörtern wie u.a. Standpunkte und Erfahrungen in anderen Ländern.

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