Gewerbeverein: SPÖ/FSG-Frauen schießen sich ins eigene Knie

Wien (OTS) - Am Trend der Zeit wird auch heuer der von SPÖ und FSG ausgerufene "Rabenmuttertag" nicht vorbeiführen - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) in seiner Medienaussendung. "Die berufliche Arbeit am Wochenende wird sich schrittweise und öffentlich kaum bemerkt zur Norm entwickeln", prophezeite schon 1996 Vorzeige-Freizeitforscher Opaschowski.

Frauen, die am Sonntag arbeiten, als Rabenmütter zu bezeichnen, ist generell eine Diskriminierung von Ärztinnen, Krankenschwestern, Mitarbeiterinnen im Tourismus und der Freizeitwirtschaft, in der Forschung und vielen anderen Bereichen.

Inwieweit die Initiatorinnen sich schon einmal sonntags von einer Frau in einem Restaurant "bedienen" ließen, mögen sie sich bei ihrer sonderbaren Argumentation einmal durch den Kopf gehen lassen.

Wir leben in einem Umfeld, wo über unsere Staatsgrenzen hinweg an Sonn- und Feiertagen weibliche Handelsangestellte sehr wohl österreichische KundInnen betreuen. Niemand hat in unserem kleinen Land länger als eine Stunde Fahrzeit in Kauf zu nehmen, um dorthin zu gelangen.

Aufgrund gewerkschaftlicher "Weitsicht" sind etwa bei der BILLA-Aktion einige hundert Arbeitsplätze vernichtet worden - von jener Organisation, die es sich immer wieder auf die Fahnen schreibt, die Vollbeschäftigung zum zentralen Thema zu machen.

Natürlich ist eine Rückkehr in altertümliche Zeiten möglich. Die "Betonpatscherl-Fraktion" des ÖGB und der SPÖ mögen sich aber konstruktiveren Ansätzen zuwenden, Arbeitsplätze zu schaffen, als lediglich weibliche Handelsangestellte, die sonn- oder feiertags arbeiten als "Rabenmütter" zu diskriminieren.

Bezeichnenderweise hat seit 1995 Österreichs Gleichbehandlungsanwältin Nikolay-Leitner noch nicht Klage eingebracht, dass an Sonn- und Feiertagen arbeitende Männer nicht als "Rabenväter" bezeichnet werden. Da scheint man am nicht-feministischen Auge wohl blind zu sein!

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