Wiener Linien: Marktanteil gegenüber Auto weiter ausgebaut

Wien, (OTS) Wie Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer Dienstag im Pressegespräch des Bürgermeisters berichtete, haben die Wiener Linien 1999 einen weiteren Fahrgastrekord von 711,4 Millionen Fahrgästen verzeichnen können.

Darüber hinaus beweist die langjährige begleitende Marktforschung der Wiener Linien, dass der Marktanteil des öffentlichen Verkehrs gegenüber dem Auto seit 1993 von durchschnittlich 29 auf 33 Prozent ausgebaut werden konnte. Besonders erfreulich sind die Zuwachsraten im Freizeitverkehr und die international außerordentlich hohe Anzahl von Jahreskartenbesitzern, die derzeit bei rund 290.000 liegt.*****

Wiener Verkehrskonzept wird konsequent umgesetzt

Wie der Direktor der WIENER LINIEN GmbH und Co KG, Dipl. Ing. Günther Grois, weiter ausführte, wurde das Wiener Verkehrskonzept aus dem Jahr 1993 von den Wiener Linien in den letzten Jahren konsequent umgesetzt. Den Auftrag des Wiener Gemeinderates, dem Autoverkehr Marktanteile abzujagen, haben die Wiener Linien
bestens erfüllt. Das beweisen die Marktforschungsergebnisse der Firma Socialdata, die die Wiener Linien seit 1993 laufend
begleitet.

Das Wiener Verkehrskonzept verlangte 1993 von den Wiener Linien, den Marktanteil des öffentlichen Verkehrs bis 2010 von 29 auf 35 Prozent zu steigern.

Nun zeigt sich, dass die Wiener Linien bereits 1999 einen Marktanteil von 33 Prozent erreicht haben. Ein Erfolg, der einerseits der Verbesserung des Angebotes, andererseits aber dem konsequenten Eingehen auf Kundenwünsche zu verdanken ist.

Modernes Marketing bringt Erfolg

Glaubte man früher, dass eine Verbesserung des Angebotes allein auch schon die Fahrgäste bringt, so weiß man heute, dass dies allein ohne modernes Marketing nicht zum Ziel führt.
Die Wiener Linien haben sich in den vergangenen Jahren mit den Kundenbedürfnissen intensiv auseinander gesetzt. Es zeigt sich, dass sich immer mehr Autofahrerinnen und Autofahrer "freiwillig" für den öffentlichen Verkehr entscheiden, weil er für sie die bessere Alternative darstellt.

Das bedeutet aber auch: Zumindest ein Drittel der Fahrgäste könnte jederzeit wieder abwandern, beispielsweise auf Grund von negativen Erfahrungen mit dem öffentlichen Verkehr.

1999 neuer Fahrgastrekord: 711,4 Millionen Fahrgäste

Die Steigerung der Fahrgastzahlen von 1998 (704,2 Millionen Fahrgäste) auf 1999 (711,4 Millionen) beweist anschaulich, dass
die Wiener Linien die richtige Marketingstrategie gewählt haben. Besonders erfreulich: Im Freizeitverkehr, der hartnäckigsten Domäne des Autos, konnten Zuwachsraten verzeichnet werden. Das bedeutet, dass zu Zeiten geringerer Auslastung (also an den Wochenenden bzw. an Feiertagen) die Nutzung der Wiener Linien überdurchschnittlich stark gestiegen ist. Wurden 1993 nur 17 Prozent der Freizeitfahrten mit dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt, so waren es 1999 bereits 24 Prozent. Zum Vergleich:
Der ohnehin sehr hohe Marktanteil an Arbeitstagen lag 1999 bei 37 Prozent.

290.000 Jahreskartenbesitzer

Wie zufrieden die Wienerinnen und Wiener mit dem öffentlichen Verkehr sind, zeigt der international außerordentlich hohe Anzahl an Stammkunden, die mit Jahreskarten unterwegs sind. Hier lag der Anteil 1993 knapp unter 200.000. Heute sind rund 290.000 Menschen mit Jahreskarten der Wiener Linien unterwegs.
(Forts. mgl.) emw/

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