GdG-Enquete "Beruf oder doch nur Berufung" am 17. Mai

Wien (GdG/ÖGB). Die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten vertritt auch die Interessen der rund 2.500 Dienstnehmer von sechs Berufsfeuerwehren in den Städten Wien, Linz, Graz, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck. Der Begriff "Berufsfeuerwehr" ist in den jeweiligen Landesgesetzen begründet. Auch das Tätigkeitsprofil und die zu erfüllenden Aufgaben der "Berufsfeuerwehr" werden in diesen Gesetzen genau umschrieben und geregelt. ++++

Leider wird dieser Begriff "Berufsfeuerwehr" in Österreich zwar in den jeweiligen gesetzlichen Regelungen und auch im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet, ist aber vor allem zum Nachteil der dort tätigen Bediensteten noch nicht als eigenes Berufsbild mit allen sozialrechtlichen Absicherungen anerkannt.

Gerade die Bediensteten der Berufsfeuerwehren in Österreich leisten durch die anerkannte Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages, durch ihr sehr hohes "Berufsrisiko" für Leben und Gesundheit und oftmals durch ihren persönlichen humanitären Einsatz weit über ihre normalen Berufspflichten hinweg einen wesentlichen Beitrag zum Thema Sicherheit und damit für die gesamte Gesellschaft in Österreich. Diese Bedienstetengruppe braucht aber daher auch besonders den sozialrechtlichen Schutz, der allen anderen ArbeitnehmerInnen in Österreich mit der Anerkennung ihres Berufsstandes zuteil wird.
Aus diesem Grund veranstaltet die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten zu diesem Thema eine Experten-Enquete unter dem Motto: "Beruf oder doch nur Berufung?",
die am

17. Mai 2000 ab 13.00 Uhr
im Festzelt im Arkadenhof des Wiener Rathauses stattfindet.

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin/einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

ÖGB, 9. Mai 2000

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