Kautz: SPNÖ unterstützt Feuerwehr - berechtigte Forderung nach 1,5%-Anteil der Haftpflichtversicherung

Steigende Aufgaben erfordern steigende Investitionen in die technische Ausrüstung

St. Pölten (SPI) - Nach Aussagen des Landesfeuerwehrkommandanten und Finanzchefs des Bundesfeuerwehrverbandes Wilfried Weissgärber sind die Kosten für die Einsätze aus der Feuerschutzsteuer und dem Katastrophenfonds nicht mehr finanzierbar, da die Instandhaltung
und Wartung der technischen Geräte immer teurer würde. Die Niederösterreichischen Sozialdemokraten haben bereits im Vorjahr ihre Unterstützung für das Landesfeuerwehrkommando zugesagt. "Die Forderung der Feuerwehr nach einer Zweckwidmung von 1,5% der Haftpflichtversicherung stellt für mich eine sinnvolle Maßnahme dar. Klarzustellen ist, dass aber vor allem die
Transportwirtschaft gefordert ist, einen wesentlichen Anteil mitzutragen. Statistiken besagen, dass es vor allem Unfälle mit Lkw-Beteiligung sind, die nicht nur massiv ansteigen, sondern auch die meisten Kosten verursachen. Ein Beitrag aus der Kfz-Versicherung brächte den Feuerwehren jedenfalls Mehreinnahmen von rund 300 Millionen Schilling jährlich. Den Feuerwehren muss geholfen werden - denn für jeden von uns kann der Fall eintreten, dass wir ihre Hilfe benötigen”, so SP-LAbg. Herbert Kautz.****

"Die Freiwillige Feuerwehr gehört zu den Organisationen, die für unsere Gesellschaft einen unschätzbaren Wert darstellen. Die Anforderungen an die Feuerwehr sind von unterschiedlichster Beschaffenheit, die klassische Brandbekämpfung stellt mittlerweile nur ein Segment dar. Die Floriani-Jünger müssen immer öfter zu Bergeeinsätzen bei Verkehrsunfällen ausrücken. Für die benötigten Geräte dazu fehlen aber die Mittel, da es sich um teure Spezialfahrzeuge, die bei solchen Bergungseinsätzen notwendig
sind, handelt. Alleine in Niederösterreich wird die Feuerwehr zu 8400 Einsätzen im Straßenverkehr gerufen”, so Abg. Kautz abschließend.
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