Ebelsbergerhof ließ sich mit dem Zahlen lange Zeit Arbeiterkammer verhalf Beschäftigten zu ihrem Geld

Linz (AKO) Auch renommierte Gastronomiebetriebe lassen oft die Zahlungsmoral gegenüber dem Personal vermissen. So etwa der Linzer Ebelsbergerhof, der zu den "Stammkunden" der AK-Rechtsabteilung zählt. Hier zwei Fälle aus der jüngsten Zeit, in denen Beschäftigte erst nach Intervention beziehungsweise einem gerichtlichen Verfahren zu ihrem Geld kamen.

Die 19-jährige Bettina Z. aus Gallneukirchen hatte nach Ende ihrer Lehrzeit als Hotel- und Gastgewerbeassistentin weiter gearbeitet. Sie löste allerdings ihr Dienstverhältnis noch während der sogenannten Weiterverwendungszeit, weil sie trotz mehrmaliger Aufforderung das ihr zustehende Gehalt nicht ausbezahlt bekam. Erst nachdem die Arbeiterkammer mit einer Klage gedroht hatte, bekam Bettina Z. rund 40.000 Schilling nachgezahlt.

Um mehr als 50.000 Schilling ging es für den Kellner Dietmar E. aus Leonding, der Monate lang zwar 50 Stunden pro Woche gearbeitet, aber nur für 40 Wochenstunden Lohn bekommen hatte. Und die letzten zwei Monate seines Dienstverhältnisses wurde ihm nicht einmal mehr dieser ausbezahlt. Wahrscheinlich weil er mehrmals seinen Lohn urgiert hatte, wurde er schließlich vom Arbeitgeber gekündigt.

Nach einer Intervention durch die Arbeiterkammer wurde dem Kellner zwar ein Dienstzeugnis - ohne die vorgeschriebene 180-Schilling-Stempelmarke - übermittelt, Geld sah er aber nach wie vor keines. Vor Gericht wurden alle Ansprüche bestätigt, allerdings bequemte sich die Ebelsbergerhof Hotel und Gastronomie H. Lackinger GesmbH erst nach der Drohung mit dem Gerichtsvollzieher zur Zahlung.

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