Sacher: Schmid, Pröll & Co. als Totengräber der NÖ Nebenbahnen

Wo bleibt das massive Auftreten des NÖ Landesverkehrsreferenten gegen Einsparungspläne der Bundesregierung und der ÖBB

St. Pölten, (SPI) - "FP-Verkehrsminister Michael Schmid, NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll und sein ehemaliger Mitarbeiter und nunmehriger ÖBB-Personenverkehrsdirektor, Gerhard Stindl, betätigen sich als Totengräber der NÖ Nebenbahnen. Wenige Jahre nach dem medial groß präsentierten Abschluss des Nahverkehrsvertrages zwischen dem Land Niederösterreich und den ÖBB droht nun 23 Nebenbahnstrecken in Niederösterreich die Schließung. Besonders verwerflich ist das Verhalten von VP-Vertrauensmann, ÖBB-Personenverkehrsdirektor Stindl. Als
ehemaliger NÖVOG-Chef war er die rechte Hand Prölls für Niederösterreichs Personenverkehr, nun übt er sich als erster Einsparer wenn es darum geht, vielen Regionen Niederösterreichs
den Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz zu nehmen. Der Verdacht liegt nahe, dass Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll
und Direktor Gerhard Stindl hier gemeinsam arbeiten und diese Maßnahmen von langer Hand geplant haben”, kritisiert der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, die geplanten Maßnahmen.****

Im Jahr 1996 wurde zwischen dem Land NÖ und den ÖBB ein Vertrag zur Aufrechterhaltung aller Nebenbahnen abgeschlossen, LH Erwin Pröll war der Unterzeichner, der damalige NÖVOG-Chef Stindl der "Bahnexperte”, der die Verhandlungen geführt hat. Das Land Niederösterreich bezahlt aus den für den Nahverkehr zweckgewidmeten Mitteln der Mineralölsteuer rund 129 Millionen Schilling jährlich an die ÖBB zur Sicherung der Nebenbahnen.

"Wo bleibt der Aufschrei von Landesverkehrsreferent Erwin Pröll angesichts des drohenden Nebenbahn-Kahlschlages, wo bleiben die Proteste der ÖVP-NÖ gegen die geplanten Maßnahmen ihres "Verkehrsexperten” Stindl, wo bleiben die Maßnahmen der ÖVP-Abgeordneten der Regionen, wo die Einstellung der Nebenbahnen drohen. Stille - und kein Wort zum drohenden Bruch des auf "unbestimmte Zeit” abgeschlossenen Nahverkehrsvertrages. Die ÖVP-Niederösterreich und Pröll haben sich endgültig von jeder verantwortungsbewußten Verkehrspolitik Niederösterreichs verabschiedet. Und die Menschen, denen die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz einfach gestrichen wird, haben die Erschwernisse zu tragen. Dagegen werden die NÖ Sozialdemokraten massiv auftreten”, so der SP-Klubobmann abschließend.
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