profil: Beko strebt "Österreichische Softwarelösung" an

Wien (OTS) - EDV. Das Softwarehaus Beko will die Informatiktochter der VA-Tech kaufen - VA-Tech noch zurückhaltend =

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in
seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichet, will sich
Österreichs größtes und profitabelstes Softwarehaus
Beko maßgeblich beim Mitbewerber Austrian Industries
Informatics (AII) einkaufen. Gründer und Vorstand der
Beko AG, Peter Kotauczek, träumt von der
"österreichischen Softwarelösung" und einem "stärkeren
Standing" im Ausland.

AII war früher eine Software-Tochter der
Verstaatlichten, wird heute von der VA Technologie AG
kontrolliert und soll demnächst abgestoßen werden. Für Konzernchef Erich Becker sind zwei Varianten denkbar:
"Starker Partner oder Börsegang." Geht es Kotauczek
dann würde Beko noch vor einer allfälligen Emission ein
namhaftes Anteilspaket erwerben und die AII beim
anschließenden Börsegang "begleiten", schreibt "profil".
"Wir wollen nicht hundert Prozent, das könnten wir
nicht leisten." Der Wert der AII wird in der Branche auf
rund drei Milliarden Schilling taxiert.

Die VA Tech lässt Kotauczek vorerst allerdings zappeln.
Gegenüber "profil" meint dieser: "Ich warte auf Antwort.
Mir ist klar, dass österreichische Lösungen bisher selten erfolgreich waren. Ich denke, dass wir das ändern
sollten."

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