"Kleine Zeitung" Kommentar: "Euro-Chat" (von Rainer Strunz)

Ausgabe vom 7.5.2000

Graz (OTS) - Euro-Fans haben es in Zeiten wie diesen nicht gerade leicht. Die europäische Einheitswährung verliert gegenüber dem Dollar immer mehr an Wert und während sich Griechenland fit macht für den Euro, gehört dieser selbst ins Fitnessstudio.

Doch jetzt kommt Hoffnung auf. Nein, nicht von den Ökonomen, die sind - was mögliche Patentrezepte für die Euro-Gesundung betrifft -mittlerweile hoffnungslos überfordert und zerstritten. Nein, der möglicherweise richtungsweisende Ratschlag kommt aus der Kabarettszene. Spötter haben jetzt allen Ernstes vorgeschlagen, die Währung in Euro.com umzubenennen. Denn alles, so ihr Argument, was an den Börsen irgendwie nach Internet riecht, boomt.

Keine schlechte Idee, könnte man sagen. Wenn Zinserhöhungen und Wirtschaftswachstum nichts helfen und die Europäische Zentralbank versagt, muss man gegen den Dollar halt andere Saiten aufziehen und internet.te-Geld-Gurus an die Front schicken. Die dann versuchen, den Euro.com-Kurs im Chat-Room zu pushen. Indem sie den Dollar als quasi monetäres Moorhuhn (www.moorhuhn.de) einfach zum Abschuss freigeben. ****

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