Feurer: Natura 2000: Feinabgrenzung auf einem erfolgreichen Weg

VP-Versäumnisse müssen ausgeräumt werden

St. Pölten, (SPI) - "In einem muss man VP-LAbg. Friewald sogar Recht geben. 5 Jahre hatte die Landesregierung Zeit, die einstimmig von allen VP-Landesregierungsmitgliedern nicht nur mitgetragene, sondern sogar massiv betriebene Natura 2000-Meldung zu reparieren. Viel Zeit ist vergangen, in der Agrarlandesrat Blochberger von vielen Finanzmitteln für die Landwirtschaft geträumt hat. Viel Zeit ist vergangenen, in der LR Gabmann auf viele EU-Fördermittel für die Wirtschaft gehofft hat. Viel Zeit ist vergangenen, in der sich LH Erwin Pröll als "erster Naturschützer" von Niederösterreich feiern ließ und in der er in allen Stellungnahmen "sehr stolz" war, dass Niederösterreich mehr als 30 Prozent seiner Landesfläche für Natura 2000 nominiert hat. Viel Zeit ist vergangen - und keiner hat etwas getan", kommentiert der Umweltsprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Werner Feurer, heutige Aussagen von VP-Abg. Friewald.****

"Reagiert hat erstmals LHStv. Dr. Hannes Bauer, auf dessen Initiative eine Arbeitsgruppe zur Neuabgrenzung der Natura-2000-Gebiete ins Leben gerufen wurde - und die ist sehr erfolgreich. Binnen weniger Wochen konnte in den drei großen alpinen Gebieten in Niederösterreich eine maßgebliche Gebietsreduzierung im Ausmaß zwischen drei und 28 Prozent erreicht werden. Nun werden die 16 kleineren kontinentalen Gebiete bearbeitet. Dies ist mehr als nur ein Hinweis, dass die von der VP-Mehrheit mitgetragene Nominierung der Natura-2000-Gebiete in der NÖ-Landesregierung ein wissenschaftlich nicht haltbarer Beschluss war, der einer nachvollziehbaren und vor allem wissenschaftlich hinterlegten Nachbearbeitung bedurfte", umschreibt Feurer die Situation.

"Leider müssen wir in NÖ viele von der ÖVP verpfuschte Sachen aufräumen. Aber während andere jahrelang nur zugewartet und die Hände in den Schoß gelegt haben, arbeiten kompetente Fachleute unter Beteiligung von Vertretern der Wirtschaft, der Arbeiterkammer, der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft sowie der Jagdvereine an der Neuabgrenzung und an der Beseitigung der Versäumnisse. Die Gefährdung, die die ÖVP-Regierungsmitglieder mit ihrer zu hoch gegriffenen Erwartungshaltung nach Fördermitteln für Niederösterreich herbeigeführt haben, müssen ausgeräumt werden. Der Weg ist erfolgversprechend - auch wenn jetzt manche versuchen, ihr kleines parteipolitisches Süppchen zu kochen", so der SP-Umweltsprecher abschließend.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN