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LH Sausgruber: Wertvolle Impulse durch Zukunftsfonds Fachhochschulrat stimmt 4. Studiengang "iTec" zu -Angebot an Schlüsselqualifikationen wird weiter ausgebaut

Dornbirn (VLK) - Der Fachhochschulrat in Wien der
Einrichtung eines 4. Studiengangs an der Fachhochschule (FH) Vorarlberg in Dornbirn zugestimmt. "Somit steht dem Start des Studiengangs 'iTec' am 2. Oktober 2000 nichts mehr im Wege",
freut sich Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Der neue
Studiengang bedeute für das Land ein noch besseres Angebot an Schlüsselqualifikationen, so der Landeshauptmann. "Starke
Impulse für den weiteren Ausbau des Vorarlberger
Bildungssystems werden auch durch den Zukunftsfonds gesetzt".
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Die Wirtschaft benötigt in der Zukunft verstärkte Unterstützung bei der Gestaltung innerbetrieblicher Abläufe
und der Vernetzung von Datenflüssen. Verschiedene Informationsquellen müssen bei Bedarf am richtigen Platz und
zum richtigen Zeitpunkt die gewünschten Informationen
liefern. Vor diesem Hintergrund bietet die Fachhochschule
Vorarlberg den Studiengang "iTec" an: Ein Studium, das nach
acht Semestern mit dem akademischen Titel "Diplomingenieur
für Information and Communication Engineering" - kurz "Dipl.-
Ing. (FH)" - abgeschlossen wird.

Studiengang "iTec": Bisher 40 Anmeldungen

Der neue Studiengang stößt auf reges Interesse: Bisher
sind bereits 40 Anmeldungen bei der Fachhochschule in
Dornbirn eingelangt. Die Zahl der Personen, die bereits
Interesse für den neuen Studiengang bekundet haben, liegt bei
400. Der Studiengang wird besonders am Tag der offenen Türe,
der morgen, Samstag, an der Fachhochschule statt findet, vorgestellt. Insgesamt können 55 Studierende aufgenommen
werden. Die Anmeldefrist läuft bis 1. Juni 2000. Weitere Informationen sind im Internet unter www.fh-vorarlberg.ac.at/ erhältlich.

Bildungssystem: wichtige Impulse durch Zukunftsfonds

Schwerpunkte der Landespolitik sind die Bereiche
Wirtschaft und Bildung. "Über den 1998 eingerichteten
Zukunftsfonds konnten beträchtliche Mittel in Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung, Lehrlings- und Wirtschaftsförderung, Telekommunikation sowie erneuerbare
Energie investiert werden", betont Landeshauptmann
Sausgruber. Gerade im Bildungsbereich werden dabei wichtige
Impulse gesetzt. Aus dem Zukunftsfonds werden beispielsweise
die Vorarlberg-Stipendien und die Unilehrgänge gefördert.
Seit 1989 wurden knapp 1700 Anträge eingereicht und rund 1600 bewilligt. LH Sausgruber: "Insgesamt wurden bisher über 20 Millionen Schilling (1,45 Millionen Euro) zur Verfügung
gestellt." Für das Jahr 2000 ist wieder eine Steigerung der Ansuchen zu erwarten.

Aus dem Zukunftsfonds kommen auch Mittel zur Verbesserung
der technischen Infrastrukturausstattung an den HTLs in
Vorarlberg. Sausgruber: "Dafür werden jährlich rund 1,5
Millionen Schilling (109.000 Euro) zur Verfügung gestellt".
Im Bereich der Unternehmen werden Klein- und Mittelbetriebe
bei der Erschließung neuer Märkte unterstützt. Dafür werden
aus dem Zukunftsfonds jährlich rund acht Millionen Schilling (581.000 Euro) bereit gestellt.
(tm,nvl)

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