Rotes Kreuz "vertrauenswürdig und anerkannt" - Neue, erfreuliche Umfragedaten bestätigen hohes Ansehen und ausgezeichnetes Image der Hilfsorganisation

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Weltrotkreuztages am kommenden Montag, dem 8. Mai, veröffentlicht das Österreichische Rote Kreuz aktuelle Daten aus einer neuen Studie. Auf die Frage, welche Hilfsorganisationen sie kennen, nennen 68 Prozent der Befragten das Österreichische Rote Kreuz. Damit liegt das Rote Kreuz in der spontanen Bekanntheit von Hilfsorganisationen an erster Stelle. "Die Ergebnisse der neuen Studie sind sehr erfreulich", sagt Bernhard Jany, Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes. "Einziger Wehrmutstropfen: Nur ein Drittel der Österreicher trauen sich zu, in jedem Fall Erste Hilfe leisten zu können. Diese Zahl ist wirklich alarmierend."

Mit den Leistungen des Roten Kreuzes im Bereich des Rettungs- und Krankentransportdienstes sind 90 Prozent der Befragten "sehr zufrieden". Zwischen 85 und 100 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass das Rote Kreuz eine vertrauenswürdige und anerkannte Organisation ist, auf die man sich verlassen kann. "Der selbe Anteil ist überzeugt, das wir über modernste Geräte und Ausstattungen sowie fachkundige Mitarbeiter verfügen und daher besonders leistungsfähig sind. Als Sprecher der Organisation kann ich das nur bestätigen!", freut sich Jany. Auch im Bereich der Spendenbereitschaft liegt das Österreichische Rote Kreuz allen anderen Hilfsorganisationen weit voraus. 47 Prozent der Befragten gaben an, in den letzten sechs Monaten für das Rote Kreuz gespendet zu haben.

Zugenommen hat die Bereitschaft, ehrenamtlich tätig zu sein. 1997 gaben nur 39 Prozent der Befragten an, sich vorzustellen, für den guten Zweck zu arbeiten. Drei Jahre später bekennen sich 45 Prozent der Österreicher dazu. "Davon können sich über 33 Prozent vorstellen, bei der Altenbetreuung, 32 Prozent bei der Kinderbetreuung und 28 Prozent im Bereich des Rettungs- und Krankentransportdienstes tätig zu sein", erklärt Jany.

Nicht ganz so erfreulich sind die Umfrageergebnisse beim Themenkreis "Erste Hilfe". Nur 30 Prozent der Befragten trauen sich zu, bei Notwendigkeit "auf alle Fälle Erste Hilfe zu leisten". "Und das, obwohl 57 Prozent der Befragten angeben, abgesehen des für den Führerschein notwendigen Erste-Hilfe Kurses, an einem weiteren Kurs teilgenommen zu haben", sagt Jany. "Erste Hilfe kann Leben retten! Wir müssen der Bevölkerung verstärkt klar machen, wie wichtig es ist, dass jeder die lebensrettenden Maßnahmen in jedem Fall beherrscht!"

Die Umfrage wurde vom Market-Institut durchgeführt und ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren. Es wurden 2000 Personen befragt. Der Erhebungszeitraum erstreckte sich vom 9. Februar bis 10. April 2000.

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