Häupl scharf gegen Baustopp für Güterumfahrung St. Pölten

Verheerend für Ausbau den TEN-Knotens Wien - Häupl will gemeinsamen Termin mit Pröll und Stix bei Schmid

Wien, (OTS) Er sei nicht bereit, die Aussagen des Infrastrukturministers, der einen Baustopp für die Güterumfahrung St. Pölten verfügt hatte, widerspruchslos zu akzeptieren, unterstrich Landeshauptmann Dr. Michael Häupl Freitag in der Fragestunde des Wiener Landtages. Dies sei im Hinblick auf den Ausbau des TEN-Knotens Wien verheerend: Wenn der Bahnausbau Wien -St. Pölten nicht erfolge, erübrigten sich die weiteren Ausbaumaßnahmen im Bahnbereich und sei der mitteleuropäische TEN-Verkehrsknoten erledigt. "Wir werden den zu erwartenden Gürterverkehr im Osten Österreichs nicht bewältigen können. Ich habe daher gemeinsam mit den Landeshauptmänner Dr. Pröll und Dr. Stix um einen Termin bei Infrastrukturminister Dipl.-Ing. Michael Schmid angesucht, um ihm zu verdeutlichen, was er Wien im Hinblick auf den Eisenausbau damit angetan hat", erklärte Häupl vor dem Landtag.****

Die Realisierung des Eisenbahnknotens sei für die Wirtschaftsentwicklung der Ostregion unerlässlich. Man hinke im Osten Österreichs mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur nach, auch beim Eisenbahnausbau. Häupl erinnerte an die 1996 gestartete Initiative gemeinsam mit den Bürgermeistern von Berlin, Prag, Budapest und Ljubljana zum Eisenbahnausbau. In Ungarn und der tschechischen Republik sei bereits mit der Umsetzung des Ausbaus begonnen worden. Ohne TEN-Knoten Wien werde Österreich bzw. die Ostregion im Hinblick auf die Erweiterung der EU ins Hintertreffen geraten. Es sei ein ganzes transeuropäisches Eisenbahnnetz im Entstehen und dabei auch der Nord-Süd-Ausbau nötig. Wenn man die künftigen Verkehrsströme in einer nach der Erweiterung größer gewordenen Union bewältigen wolle, sei auch der Bahnausbau bzw. Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Ostregion Österreichs unerlässlich. (Schluss) hrs/vo

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