Schöggl: Großforschungsprojekt "Austron" soll realisiert werden

Wien, 2000-05-05 (fpd) - Der freiheitliche Forschungs- und Technologiesprecher Abg. DI Leopold Schöggl erklärte heute, daß es für die österreichische Forschung notwendig sei, das Großforschungsprojekt "AUSTRON" zu realisieren. ****

Das Projekt AUSTRON befaßt sich mit einer gepulsten Neutronenspallationsquelle auf Beschleunigerbasis für Forschung und Entwicklung mit Neutronen. Industrienahe Anwendungsgebiete sind neben materialwissenschaftlichen Anwendungsgebieten auch Strukturbestimmungen biologischer Systeme, z.B. von Viren (Grippe, AIDS). "Es ist als Erfolg zu werten, daß die Bundesregierung zunehmend die Wichtigkeit dieses Projektes erkennt", kommentierte Schöggl, der in diesem Zusammenhang auch auf volkswirtschaftliche Komponenten verwies: "Mit diesem Projekt werden ca. 400 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und jährlich können 1000 internationale Benützer mitarbeiten. Dies wird zur Folge haben, daß das regionale Umfeld stimuliert wird und sich weitere Betriebe ansiedeln, bzw. spin-offs entwickeln werden. ‚AUSTRON‘ bietet auch die Möglichkeit, Wissenschafter aus den Reformländern zu größeren Projekten einzuladen."

Österreich sei es sich selbst und seinem Selbstverständnis schuldig, zumindest ein Großforschungsprojekt von internationaler Relevanz zu beherbergen, auch wenn die Finanzierung eine große Kraftanstrengung bedeute. "Ich bin überzeugt, daß die Umwegrentabilität dieses Großforschungsprojektes mittelfristig wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Erfolg bringen wird", schloß Schöggl. (Schluß)

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