Österreichische Wassertechnologie für Malaysia

Marktvolumen für die Wasserwirtschaft soll bis 2005 um 45 Prozent steigen

Wien (PWK) - Mit insgesamt 14 Teilnehmern zeigen die österreichischen Wasser-Wirtschaftsunternehmen eine außerordentlich starke Präsenz auf der internationalen Fachmesse WATER 2000 vom 2. bis 5. Mai 2000 in Kuala Lumpur, Malaysia. Für den Zeitraum 2000 bis 2005 wird ein mehr als 45-prozentiges Wachstum des Marktvolumens für die Wasserwirtschaft auf 6,8 Mrd Schilling prognostiziert. Am Eröffnungstag dieser Veranstaltung informierte sich der malaysische Minister for Public Works, Datuk Seri S. Samy Vellu, am Informationsstand der Außenhandelsstelle Kuala Lumpur aus erster Hand von der Leistungsfähigkeit des österreichischen Angebotes.

Für einen weiteren Höhepunkt sorgt die Mondseer BWT Best Water Technology mit der Übergabe einer Kompaktanlage zur Ultraviolett-Desinfektion von Trinkwasser an das indonesische Gesundheitsministerium heute, Freitag, den 5. Mai. Diese Anlage im Wert von über 200.000 Schilling wurde von der malaysischen Konzerntochter GOEMA der BWT Unternehmensgruppe lokal gefertigt und ist eine humanitäre Spende des in Salzburg beheimateten Konzerns zur Sicherstellung der sauberen Trinkwasserversorgung in einem indonesischen Spital.

Auch die weiteren österreichischen Direktaussteller Hawle Armaturenwerk, Vöcklabruck, Hobas Engineering, Klagenfurt, Ke-Kelit Kunststoffwerk, Linz, Neuhold Umwelttechnik, Gleisdorf, und die VA Tech WABAG, Wien, beurteilen die Geschäftschancen in Malaysia durchwegs positiv. Aktuelle Projekte umfassen eine Kläranlage für den neuen malaysischen Regierungssitz Putrajaya sowie den Ausbau der Wasserversorgung des Großraumes Kuala Lumpur. Dieses Projekt inkludiert die Errichtung eines 40 km langen Wassertunnels aus dem Landesinneren zur Speisung der Wasserreservoirs im Umkreis der Hauptstadt. Nach wie vor sind in erster Linie hohe Leitungsverluste das Hauptproblem bei der Verteilung des in Malaysia in Fülle vorhandenen Rohstoffes Wasser. Weitere Privatisierungsmaßnahmen sollen zur Bewältigung dieser Herausforderung beitragen.

Damit öffnen sich Geschäftsmöglichkeiten für private Technologieanbieter aus der ganzen Welt. Der bereits beachtlich hohe Entwicklungsstand des Schwellenlandes Malaysia sowie die überschaubare Landesgröße (ca. 330.000 km2) und Bevölkerungszahl (ca. 23 Mio.) lassen oft zitierte Probleme bei der Projektabwicklung in Entwicklungsländern als Begründung für die Nichtwahrnehmung dieser Geschäftschancen nicht zur Geltung kommen. Nur erstklassige Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen werden sich langfristig auf dem malaysischen Markt durchsetzen können. (Ne)

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