Muzik: Nordostumfahrung von Wien und Nordautobahn dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden

Unvorstellbarer Verkehrskollaps droht durch die Politik des freiheitlichen Infrastrukturministers Schmid und der Untätigkeit von NÖ-Landesverkehrsreferent Pröll

St. Pölten, (SPI) - "Nach jahrelangen Verzögerungen konnten vergangenes Jahr endlich die Weichen für eine rasche Realisierung der Wiener Nordostumfahrung und die Nordautobahn gestellt werden - beide Vorhaben wurden ins Bundesstraßengesetz aufgenommen. Geht es nun aber nach den jüngsten Kürzungsplänen von FP-Minister Michael Schmid, dann sollen die Projekte wohl zu einer unendlichen Geschichte werden. Erste Anzeichen dafür hat der Infrastrukturminister bereits gesetzt, nachdem er vor einigen Tagen in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung eine Aufschiebung der Errichtung beider Vorhaben angekündigt hat", kritisiert der Weinviertler SP-Mandatar und SPÖ-Verkehrssprecher, LAbg. Hans Muzik.****

FPÖ-Minister Schmid ist aufgefordert, endlich die von der Bevölkerung geforderten Projekte umzusetzen, für die es seit Jahren positive Gutachten gibt und die damit die Notwendigkeit der Projekte unterstreichen. "Schon jetzt verursacht das nicht Vorhandensein der Wiener Nordostumfahrung katastrophale Verkehrsstaus in der Ostregion. Diese Situation wird sich aber noch um ein Vielfaches verschärfen, wenn die Slowakei und Tschechien der EU beitreten. Erst vor einigen Tagen haben die tschechischen Behörden bekanntgegeben, dass die Autobahn von Brünn bis zur Grenzstation Draßhofen bis zum Jahre 2010 fertiggestellt sein soll. Bis zu diesem Zeitpunkt muss auch die Realisierung der Nordautobahn abgeschlossen sein. LH Erwin Pröll ist als verantwortlicher Landesverkehrsreferent daher aufgerufen, endlich die Interessen Niederösterreichs im Bund durchzusetzen und seinen Koalitionsfreund Einsparungsminister Schmid wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen", fordert Muzik LH Pröll zum Handeln auf. (Schluss) as/fa

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