ARA zeichnet wieder Engagement der AbfallberaterInnen aus: Recyclinghofmappe der Tiroler Umweltwerkstatt Landeck wird Sieger

Wien (OTS) - Im bereits dritten Jahr in Folge honorierte heuer die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) gemeinsam mit dem Magazin "Umweltschutz" die Arbeit der österreichischen AbfallberaterInnen mit dem Preis "AbfallberaterIn des Jahres 1999". Traditionell fand die festliche Preisverleihung im Bundesland des Vorjahressiegers statt:
daher wurden am 4. Mai 2000 die kreativsten und professionellsten der 31 eingereichten Projekte diesmal in der Rosenburg bei Horn/NÖ geehrt:

Den 1. Preis gewann Ing. Bernhard Weiskopf von der Tiroler Umweltwerkstatt Landeck, der mit seinem Team die Recyclinghofmappe entwickelte. Den zweiten Rang erzielten die niederösterreichischen AbfallberaterInnen mit der Veranstaltung des Schulwettbewerbs "Einfach weg?!" für Pflichtschulen. Den dritten Preis konnten Ing. Dietmar Kapsamer und Herbert Kamesberger vom Bezirksabfallverband Wels mit ihrem Projekt "Schüler haben ihre Abfälle fest im Griff" für sich verbuchen.

Neue Kategorie und Sonderpreis

In der zusätzlich geschaffenen Kategorie "Kontinuierliche und persönliche Informationsarbeit" vergab die Jury heuer den Preis an Aloisia Scherngell vom AWV Judenburg. Die Steirerin begann bereits 1986 mit Aufklärungsarbeit, installierte ein Farbleitsystem bei Entsorgungsbehältern, informierte die Bevölkerung über das richtige Sammeln, veranstaltete Müll-Parties, etc.

Aufgrund der sozialen Komponente entschied sich die Jury außerdem erstmals zur Vergabe des "Sonderpreises für besonders sympathische Abfallberatung" an die Tirolerin Traudl Entner. Sie engagiert sich mit ihrem Projekt "Kreative Recyclingideen" einerseits im Bereich Abfall und andererseits für kranke Kinder in Tschernobyl, indem sie falsch entsorgte Puppen aus den Sammelbehältern holt, repariert, liebevoll einkleidet und an die russischen Kinder versendet.

Eine Expertenjury - bestehend aus Vertretern des ARA Systems, des Magazins "Umweltschutz", Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft Umwelt und Wasserwirtschaft, Städtebunds, Gemeindebunds, der Wirtschaftsuniversität Wien, des Verbands der Abfallberater und der Vorjahressieger - ermittelte die Preisträger anhand von festgelegten Kriterien. Diese beinhalteten beispielsweise die Originalität und Innovation der Projektidee, die strategische Ansprache der Zielgruppe oder auch die Professionalität der Umsetzung.

"Die eingereichten Projekte verdeutlichen ein weiteres Mal das Engagement der AbfallberaterInnen bei der Durchführung ihrer Tätigkeit", betonte Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstand der ARA. "Beinahe allen kann man das Prädikat hervorragend geben. Die Entscheidung ist uns dementsprechend schwer gefallen."

Müll trennen - aber wie?

Die rund 210 AbfallberaterInnen in Österreich leisten permanent Informations- und Motivationsarbeit. Darum ist es u. a. auch ihr Verdienst, daß die Bevölkerung mit einer Pro-Kopf-Sammelmenge von über 90 kg pro Jahr als "Weltmeister" beim Sammeln bezeichnet werden kann. In den einzelnen Gemeinden stellen die AbfallberaterInnen die Anlaufstelle für etwaige Fragen zum Thema Entsorgung dar. Dazu werden sie ebenso aktiv und gehen auf die BürgeInnenr zu, organisieren Veranstaltungen, leiten Aktionen, etc.

ARA legt großen Wert auf AbfallberaterInnen

Die AbfallberaterInnen sind das so wichtige Bindeglied zwischen dem ARA System und der Bevölkerung. Sie sind direkt bei den Gemeinden bzw. bei den Abfallwirtschaftsverbänden beschäftigt und leisten einen großen Beitrag zur Altstoffsammlung. Die ARA finanziert zum Teil ihre Personalkosten und unterstützt sie laufend in ihrer Tätigkeit. So finden etwa regelmäßig Fortbildungsseminare und Schulungen zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Verpackungsentsorgung statt.

Diese Kooperation zwischen Kommunen und der ARA ist in ganz Europa einzigartig und gilt unter den vielen in den EU-Ländern existierenden Sammel- und Verwertungssystemen als beispielgebend für eine funktionierende und nützliche Zusammenarbeit.

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