Umfrage des Fonds Gesundes Österreich: So schützt sich Österreich vor der Sonne!

Wien (OTS) - Zumindest in Sachen Sonnenschutz besteht keine
Gefahr, dass Austria mit Australia verwechselt wird. Hier sind uns die Bewohner des kleinsten Kontinents um einiges voraus. Nur jede/r zehnte ÖsterreicherIn hat sich noch nie die eigene Haut verbrannt. Während zwar 90% der ÖsterreicherInnen einen Sonnenbrand für eher oder sehr gefährlich erachten, so sind es nur magere 23%, die es für die Zukunft ausschliessen, wieder einen Sonnenbrand zu bekommen. Dies besagt eine repräsentative Umfrage, die im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich durch das Institut für strategische Marktforschung (ISMA) zwischen 25. Und 27. April 2000 durchgeführt wurde.

Fast ganz Österreich freut sich nach den kalten Monaten über die Sonne. Insgesamt tun das 92% der Befragten, wobei der Spass an der Sonne mit steigendem Alter tendenziell abnimmt. Bei den 16-29-jährigen sehen 96% der Sonne mit Freude entgegen, bei den über 70jährigen nur mehr 87%.

Auch beim Thema Sonnenschutz zeigt sich der Trend, daß Männer im Durchschnitt weniger gesundheitsbewußt leben als Frauen. Während 71% der Frauen angeben, sich "ganz sicher" vor der Sonne zu schützen, tun das nur 59% der Männer. Ebenfalls unbekümmerter zeigen sich junge Befragte und die Gruppe mit Matura bzw. Hochschulabschluß.

Bei der Wahl der Mittel, um gesundheitsschädliche Folgen der Sonnenbestrahlung zu vermeiden, ergibt sich folgendes Ranking:
Sonnencreme 78%, Schatten aufsuchen 60%, Sonnenbrille 51%, Vermeidung intensiver Sonnenbäder 47%, Sonnenhut 36%, lange, schützende Kleidung11%.

"Viele Menschen wissen noch immer nicht, daß neben Sonnenschutzmitteln die richtige Bekleidung eine wesentliche Rolle spielt. Es gilt die 3-H-Regel - Hut, Hemd und Hose" fühlt sich Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich, durch die Umfrageergebnisse bestätigt. "Aber auch bei der Anwendung von Sonnenschutzmitteln werden oft Fehler gemacht" ergänzt Beck. "Wenn man sich nach dem Schwimmen mit einem Badetuch abtrocknet, nützt die beste wasserfeste Creme nichts. Denn die Sonnencremen sind zwar zum Teil wasserfest, aber nicht rubbelfest!", rät Beck dazu, das Trocknen der Haut der Sommerluft zu überlassen oder sich nach dem Abtrocknen nomals einzucremen.

Die Strategien um die negativen Auswirkungen zu vermeiden sind unterschiedlich stark ausgeprägt: Pensionisten setzen - im Gegensatz zu jüngeren Befragten - vor allem auf Vermeidung. 73% suchen den Schatten auf und 53% setzen sich erst gar nicht einem intensiven Sonnenbad aus. Bei den 16-29jährigen reduzieren sich die entsprechenden Anteile auf 44% bzw. 35%. Jüngere Befragte, also 16-44jährige präferieren überdurchschnittlich häufig (59%) das Tragen einer Sonnenbrille, wobei sicherlich neben Präventivaspekten auch Life Style Faktoren eine Rolle spielen.

Bei der zentralen Ursache der gesundheitsschädigenden Folgen, dem intensiven Sonnenbaden, sind Frauen wesentlich zurückhaltender als Männer: 54% der weiblichen aber nur 39% der männlichen Befragten geben an, nicht in der Sonne zu "braten".

Auf die Frage "Wie oft hatten Sie in Ihrem Leben schon einen Sonnenbrand?" antworten nur 11% der Befragten mit "noch nie", ebenso 11% mit "einmal", 36% mit "zwei bis fünfmal" und satte 42% mit "öfter als fünfmal".

"Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die Haut vergißt nie und verzeiht nichts! Jeder Hautschaden, der durch Sonnenbrand verursacht wird, hat Konsequenzen, die oft erst Jahrzehnte nach dem gemütlichen Sonnenbad manifest werden. Von vorzeitiger Hautalterung und Faltenbildung bis hin zu den Krebserkrankungen, die durch UV-Strahlung verursacht werden, reicht dabei das Spektrum. Deshalb muß man sich bei jedem Aufenthalt im Freien entsprechend schützen!", appelliert Dr. Hans Jörg Rauch, Obmann der Fachgruppe Dermatologie in der Österreichischen Ärztekammer.

Wie bei vorangegangenen Umfragen wird der Unterschied zwischen Wissen und Handeln deutlich: Der grossen Mehrheit der ÖsterreicherInnen (90%!) ist die Gefährlichkeit von Sonnenbrand für die Gesundheit sehr wohl bewusst. 39% halten ihn für sehr gefährlich, 51% für eher gefährlich, nur 8% für eher ungefährlich und gar nur 1% für überhaupt nicht gefährlich. Dennoch schliessen nur 23% der Befragten aus, auch in Zukunft einen Sonnenbrand zu bekommen. Für 39% ist es sogar sehr bzw. eher wahrscheinlich, sich wieder einmal die Haut zu verbrennen.

Diesen Text finden Sie auf unserer Homepage: http://www.fgoe.org.

Auf Anfrage senden wir Ihnen die detaillierten Ergebnisse der Umfrage gerne zu.

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