Solidarität: Neue Gestaltung des ÖGB-Magazins

Neue Wege im Internet: Magazin auch für Blinde lesbar

Wien (ÖGB): Völlig neu gestaltet wurde die Zeitschrift des ÖGB, die Solidarität. Neues Format, neues Papier, ein neues Lay-Out und auch inhaltliche Veränderungen sollen das größte Magazin für die österreichischen ArbeitnehmerInnen noch attraktiver machen. Die Zeitschrift, die in den 60er Jahren als erstes Vierfarb-Magazin Österreichs Furore machte, richtet sich monatlich an die 1,5 Millionen Mitglieder des ÖGB.++++

Zwiti: Nutzwert statt Hofberichterstattung
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Themen aus der Arbeitswelt, Arbeitsrecht und Arbeitsmarkt. Im Vordergrund steht dabei die Darstellung der Betroffenheit. Es kommen vor allem ArbeitnehmerInnen und ExpertInnen zu Wort. ”Jeder Bericht, jede Recherche hat nur ein Ziel: Nutzwert. Zufrieden sind wir erst dann, wenn unsere Leserinnen und Leser profitiert haben”, erklärt Annemarie Kramser, die Chefredakteurin unter deren Leitung die Neugestaltung geplant und umgesetzt wurde. Hofberichterstattung käme in der Solidarität nicht in Frage.

Zwiti: Solidarität Online für Sehbehinderte lesbar
Neue Wege, die im Zeichen der ”Solidarität” stehen, geht das Redaktionsteam auch im Internet. Denn die ebenfalls neu gestaltete Homepage der Solidarität (www.soli.at) ist eine der ersten Zeitungen, die online für Sehbehinderte lesbar ist. Ein spezielles Programm erlaubt es, das gesamte Heft über die Braille-Schrift zu lesen.

Eva Papst, Internet-Expertin des Österreichischen Blindenverbandes, beurteilt nach dem ersten Anklick: ”Dieses Magazin ist für uns Blinde nicht nur gut lesbar, sondern auch sehr komfortabel. Damit können wir wirklich etwas anfangen!” Papst ist froh, dass auf die speziellen Bedürfnisse von Blinden eingegangen wird. ”Hoffentlich setzt sich dieser Trend fort.”

Für die neue Gestaltung der Solidarität ist die Graphikerin Stephanie Guberner verantwortlich. Sie hat die für die neu gestaltete Solidarität typischen neuen graphischen Elemente für Bildtexte und Zwischentitel entworfen. Beraten wurde sie vom Wiener Zeitschriftengestalter Christian Guth, der unter anderem den jüngsten Relaunch der Zeitschrift Profil umgesetzt hat sowie für zahlreiche internationale Verlage tätig ist. Die Solidarität im Internet wurde von der Wiener Werbeagentur Innovamedia gestaltet. (cs)

ÖGB, 5. Mai 2000

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Telefon (01) 534 44/239Redaktion "Solidarität"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB