Wiener Gemeinderat (6)

Debatte um Neugestaltung beim Bahnhof Wien-Mitte

Wien, (OTS) GR Dr. Rüdiger Stix (ohne Klubzugehörigkeit) wies darauf hin, dass schon der ehemalige FPÖ-Klubobmann Pawkowicz als Architekt versucht habe, den 3. Bezirk zu überzeugen, dass eine Überbauung eines Bahnhofes mit Hochhäusern durchaus möglich sei.

GR Mag. Christoph Chorherr (G) bezeichnete die FPÖ-Fragen für die geplanten Volksbefragung als absurd und dumm und fragte sich, was passieren würde, wenn einmal nur mit Ja und ein anderes Mal
mit Nein geantwortet würde.

GR Heinz Christian Strache (FPÖ) warf der Koalition vor,
damit zu drohen, dass der Bahnhof bei Ablehnung des 4 Milliarden-Projektes so bleibe wie er sei. Man hätte ihn schließlich auch mit 200 Millionen renovieren können.

Abstimmung: Mehrheitlich angenommen, der Beschlussantrag zur Fußgängerzone Landstraße wurde zugewiesen, der Beschlussantrag zur Volksbefragung wurde abgelehnt.

Flächenwidmungsplan in Simmering

GR Walter Prinz (FPÖ) beklagte in Zusammenhang mit einer Flächenwidmung in Simmering die Bedrohung von Gärtnereien und Grünland in Wien und zeigte anhand anderer Beispiele auf, wie leichtfertig die Stadtverwaltung seiner Meinung nach mit Flächenwidmungen umgehe, wodurch Privaten großer Schaden entstehe.

Abstimmung: Mehrheitlich angenommen.

Flächenwidmung in der Donaustadt

GR Mag. Michaela Hack (LIF) wies im Zusammenhang mit einer Flächenwidmung im Bereich Lobaugasse, Neustadelgass im 22. Bezirk darauf hin, dass die Umweltanwaltschaft vor einer weiteren
Verbauung dieses Gebietes gewarnt habe und forderte, die Stadtverwaltung solle öfter auf die Umweltanwaltschaft hören.

Abstimmung: Mehrheitlich angenommen. (Forts.) rö/vo

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