VP-Pfeiffer zu Projekt Wien-Mitte: Neues Wahrzeichen entsteht

Wien (ÖVP-Klub) "Große Bauprojekte waren in der Wiener Vergangenheit zumeist sehr umstritten", erklärte heute VP Planungssprecher GR Gerhard PFEIFFER. Genau deshalb sei eine sorgfältige Planung à la Görg besonders wichtig und notwendig. "Hätten sich die Gegner großer Bauvorhaben in der Vergangenheit immer durchgesetzt, dann würde es in Wien weder einen Stephansdom noch die zahlreichen historischen Gebäude an der Ringstraße geben", meinte PFEIFFER und befürwortete den Bau des Projekts Wien-Mitte.***

Die Angst der Bevölkerung vor großen Bauvorhaben in ihrer unmittelbaren Umgebung sei verständlich und müsse in den Planungen auch berücksichtigt werden. "Derartige Projekte sind immer ein Eingriff in die persönliche Befindlichkeit, man muß sich von Vertrautem verabschieden und das erzeugt natürlich auch eine gewisse Unsicherheit", so PFEIFFER.

Das Bauprojekt Wien-Mitte sei aber für ganz Wien ein sehr entscheidendes und wichtiges Vorhaben. "Man darf es daher nicht ausschließlich aus Sicht der unmittelbaren Anrainer betrachten." Der Schandfleck, der jetzt das betroffene Areal verunstalte, dürfe keine lange Lebensdauer mehr haben. "Die bisherigen SP-Planungsstadträte haben sich vor diesem Projekt jahrzehntelang erfolgreich gedrückt", kritisierte der ÖVP-Planungssprecher. Umso höher sei es Görg nun anzurechnen, daß durch seine Initiative dieser Schandfleck in absehbarer Zeit verschwinden wird. "Die Wiener Volkspartei ist stolz darauf, daß dieses Projekt vom Herrn Planungsstadtrat so unerschrocken und konsequent in Angriff genommen worden ist", stellte PFEIFFER klar. Görg gehe mit großer Entschlossenheit und Kosequenz alle bisher vernachlässigten Planungsprojekte Wiens an. Beste Beispiel dafür seien die Schaffung von neuen U-Bahn-Routen, die Planungen für die Aspang-Gründe, die Verwirklichung der Bauprojekte in der Donaustadt (Donauplatte) und die Neugestaltung des Praters und des Messegeländes.

Beim Bauprojekt Wien-Mitte seien zudem alle Betroffenen und Beteiligten angehört worden und deren Vorschläge, Einwände und Ideen bei der Planung berücksichtigt worden. "Die aktuelle Planung sieht beispielsweise nur noch drei (statt zuvor sechs) Türme vor, ebenso wird die Höhe des Gebäudes die Sichten auf die Stadt nicht beeinträchtigen", erklärte PFEIFFER. Anrainer und der Bezirk seien laufend in die Planung miteingebunden gewesen. "Ebenso ist die Bedeutung des zentralen Nahverkehrsknotens und die Verkehrsverträglichkeit des Projekts berücksichtigt worden." Die Vorgangsweise bei den Planungsarbeiten sei somit auf vielen Ebenen sehr basisdemokratisch vonstatten gegangen. "Ich bewundere Bernhard Görg auch für seine mutige Entscheidung, den Wienerinnen und Wienern ein neues Wahrzeichen zu schaffen." Nicht zuletzt sei auch anzuerkennen, daß das Projekt finanziell einwandfrei abgesichert sei. "Dieses Projekt ist ein weitere Meilenstein, damit Wien auch in Zukunft Weltstadt und Metropole bleibt", erklärte der VP-Politiker.***

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR