Ländliche Entwicklung durch Gemeinschaftsinitiativen

Sobotka: Mehr Mittel für INTERREG und LEADER

St.Pölten (NLK) - Die regionalen Stärken nützen und damit einen wirtschaftlichen Aufschwung einleiten: Das ist Ziel der grenzüberschreitenden Gemeinschaftsinitiativen INTERREG und LEADER. Für die Programme INTERREG III/a, Leader plus, Urban (Städte) und EQUAL (Arbeitsmarktmaßnahmen) steht mehr Geld zur Verfügung:
"Insgesamt erhält Österreich dafür von 2000 bis 2006 358 Millionen Euro, das sind 4,9 Milliarden Schilling", erläuterte heute Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in St.Pölten. Alleine für INTERREG könne Niederösterreich 357 Millionen Schilling in diesen sieben Jahren in Anspruch nehmen, das ist eine 3,8-fache Steigerung im Vergleich zur vorhergegangenen Laufzeit 1995 bis 1999.

LEADER-Vorzeigeprojekte seien beispielsweise die Maßnahmen des Kulturparks Kamptal, die Innovations- und Technikoffensive im Waldviertel oder die Initiativen der NÖ Eisenstraße. INTERREG setzt auf die Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Nachbarn. Beispielsweise wird das RAMSAR-Zentrum (Schutz der Feuchtgebiete) im Waldviertel mit Hilfe von INTERREG II umgesetzt. Mit INTERREG III/a soll unter anderem das Informationszentrum für den Nationalpark Donauauen realisiert werden.

"In Zukunft setzten wir bei INTERREG III vor allem im Rahmen der ‚Euregios‘ auf die Zusammenarbeit mit Tschechien, Ungarn und der Slowakei", betonte Sobotka. Wichtige Vorhaben in den Bereichen Wirtschaftskooperation, betriebliche Zusammenarbeit oder Bildung und Wissenschaft würden in Angriff genommen werden. Die Projekte könnten auch sektorübergreifend seien. Alle EU-Projekte müßten kofinanziert werden.
"Insgesamt können wir mit der Verteilung der Mittel sehr zufrieden sein", betonte Sobotka.

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